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Trakehner Hengstmarkt : Chinese kaufte zwei Pferde aus einer Laune heraus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der neue Besitzer des Lübecker Flughafens ließ sich von der Begeisterung in den Holstenhallen anstecken

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 12:00 Uhr

> Einen Traum erfüllte sich der neue Besitzer des Lübecker Flughafens Youngqiang Chen. Der chinesische Investor besuchte den Hengstmarkt in Begleitung von Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek und Unternehmer Carsten Hegenberg. Spontan ließ sich der bisher passive Pferdeliebhaber Chen von der Auktionsatmosphäre anstecken und schlug bei dem Fohlen Outback für 10 000 Euro zu. Später ersteigerte er für 31 000 Euro sogar noch den gekörten Hengst Greenwich Park. Youngqiang Chen wird die Tiere jedoch nicht nach China ausführen. „Sie sollen hier bleiben, denn auch ich werde ja zukünftig viel Zeit in Schleswig-Holstein verbringen“, sagte der stolze Besitzer.

> An vier Tagen besuchten mehr als 13 000 Besucher aus dem In- und Ausland den 52. Trakehner-Hengstmarkt in den Holstenhallen.
> Gekört wurden 16 von 35 Anwärtern. Darunter war mit Tudor (von Iskander) auch ein dreijähriger Hengst, der mit drei weiteren Bewerbern an der ersten Sattelprüfung teilgenommen hatte.
> Fünf Hengste der jungen Elite wurden als Prämienhengste ausgezeichnet.
> Auf den Siegerhengst Sir Sansibar (von Millennium) folgt als Reservesieger der Saint Cyr-Sohn High Motion. Sir Sansibar wurde schließlich für den Spitzenpreis von 300 000 Euro nach Österreich verkauft.
> Zu den zahlreichen ausländischen Gästen zählte auch die amerikanische Züchterin Margret MacGregor, deren Hengst Davidas (von Horalas) nicht nur gekört, sondern auch prämiert wurde. Außerdem erhielt er die Auszeichnung als bester Springhengst des Jahrgangs.
> In der Auktion angeboten wurden 13 der 16 gekörten Hengste. Der Nettoumsatz lag bei 830 000 Euro (2013: 674 000 Euro). Im Durchschnitt kosteten die Hengste fast 64 000 Euro (2013: 67 400 Euro).
> Bei der Auktion der Reitpferde wurde nach dem vorläufigen Ergebnis für fünf ausgewählte Reitpferde ein Durchschnittspreis von 54 100 Euro erzielt. Den Höchstpreis von 100 000 Euro brachte der Hengst Hopkins.
> Die elf Fohlen kosteten im Durchschnitt 7409 Euro. Teuerstes Fohlen war mit 14 000 Euro Philippa von Syriano-Le Rouge.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.trakehner-verband.de.

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