„Chancengleichheit war nicht gegeben“

Sven Schmidt
Sven Schmidt

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11. Mai 2015, 15:46 Uhr

Der Kandidat der Alternative für Deutschland nahm das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl gestern Abend relativ gefasst zur Kenntnis. „Mit den 3,2 Prozent bin ich natürlich nicht zufrieden, aber uns als AFD war wichtig, in Neumünster ein Zeichen zu setzen und deutlich zu machen, dass wir uns als Partei dauerhaft etablieren und eine politische Rolle spielen wollen“, sagte Sven Schmidt gegenüber dem Courier. „Ich bereue nicht, dass ich zur Wahl angetreten bin, obwohl die Chancengleichheit in vielen Bereichen nicht gegeben war“, sagte der 42-Jährige.

Der gleichen Meinung war auch der AFD-Kreisvorsitzende Jannick Joost: „Herr Dr. Tauras und Frau Roeder haben versucht, die Sache unter sich auszumachen. Für Sven Schmidt bestand beispielsweise nicht die Möglichkeit, seine Positionen in Podiumsdiskussionen deutlich zu machen. Im Grunde haben zwei Goliaths gegen einen David gekämpft – und der David war in diesem Fall Sven Schmidt.“

Als Rückschlag sieht die AFD die Wahlniederlage nicht. Jannick Joost: „Wir werden mit Sicherheit nicht verstummen, sondern die Rathausparteien und den Verwaltungschef politisch vor uns hertreiben.“

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