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Ratsversammlung : Center-Eröffnung ist frühestens September 2015

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt und der ECE-Konzern haben einen Realisierungsvertrag geschlossen und (teilweise) festgelegt, wie die Kreuzungen künftig aussehen sollen

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2013 | 06:30 Uhr

Neumünster | Die Stadt und der ECE-Konzern haben detailliert besprochen und schriftlich festgelegt, wie es rund um die Holsten-Galerie aussehen soll und was mit den einzelnen Kreuzungen passieren soll. Das geht aus dem Realisierungsvertrag hervor, den die Stadt vor zwei Wochen mit der GB Immobilien GmbH geschlossen. Die fungiert als Bauherrin des Centers, ist eine ECE-Tochter und residiert auch unter der ECE-Adresse in Hamburg. Den Vertrag nahm die Ratsversammlung ohne Diskussion zur Kenntnis.

Demnach soll die Gänsemarkt-Kreuzung ausgebaut werden. „In den Straßen Kuhberg und Großflecken wird jeweils eine Abbiegespur zusätzlich realisiert“, und zwar beide in östlicher Richtung (also in Richtung Kuhberg-Karree/ Rencks Park), wie es im Vertrag heißt. Die Baumreihe auf dem Kuhberg soll aber erhalten bleiben.

Über die Kreuzung Bahnhof- und Fabrikstraße wird das Center hauptsächlich erschlossen; dafür wird es eine neue Linksabbiegespur auf der Bahnhofstraße geben, und die Kreuzung bekommt einen zusätzlichen Arm. ECE rechnet damit, dass es täglich 7100 Auto-Bewegungen in das Center und wieder heraus geben wird.

Der Konrad-Adenauer-Platz soll von der Stadt „leistungsfähig umgebaut“ werden – aber noch ist nicht entschieden, wie er aussehen soll (der Courier berichtete). Bis April 2014 muss die Stadt ihre Pläne der ECE mitteilen; die Kosten für den Umbau werden geteilt. Wie auch immer, bis zur Eröffnung des Centers muss der Adenauer-Platz laut Vertrag „funktionsfähig hergestellt und dem Verkehr übergeben“ sein. Den Eröffnungstermin der Einkaufsgalerie muss ECE der Stadt bis zum 1. September 2014 mitteilen. Er wird frühestens am 28. September 2015 sein.

Und damit bis dahin alles seine Ordnung hat, wird ECE vor Beginn der Abbrucharbeiten für das Einkaufszentrum eine so genannte „Beweissicherung“ für Kaiser-, Fabrik-, Bahnhofstraße und den Adenauer-Platz in Auftrag geben. Wenn alles fertig ist, wird wieder kontrolliert. Wenn ECE etwas kaputt gemacht hat, muss die Firma es reparieren und bezahlen.

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