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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 10:15 Uhr

Grossenaspe : Cellistin verzaubert das Publikum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit einem Konzert für Orgel und Violoncello endete der 11. Orgelzyklus in der Großenasper Katharinenkirche. Eine Fortsetzung der Reihe ist geplant.

Grossenaspe | Mit einem großartigen Konzert für Orgel (Andreas Fischer) und Violoncello (Natalie Kaufmann) endete am Sonnabend in der Großenasper Katharinenkirche der Orgelzyklus, der in diesem Jahr den Titel „Orgel plus“ trug.

Das virtuose Ehepaar spielte vor rund 140 Zuhörern. Damit zählte die Veranstaltungsreihe in ihrem elften Jahr insgesamt wieder mehr als 800 Besucher. „Ein besonderer Dank gilt den Künstlern für die Vielfalt der Orgelkonzerte und den Besuchern für ihr anhaltendes Interesse. Ich werde mir Mühe geben, dass aus dem Zyklus etwas Dauerhaftes wird“, erklärte denn auch der Initiator, Professor Ernst Ulrich von Kameke (91), der gemeinsam mit der Kirchengemeinde die sechs hochklassigen Aufführungen organisiert hatte.

Andreas Fischer, der seit 1994 als Kantor und Organist an der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen wirkt, hatte für die Aufführung das Präludium et Fuga in D von Johann Sebastian Bach (1685-1750, BWV 532) sowie dessen Sonata in G vorbereitet. Außerdem erklang mit dem Choralvorspiel und der Fuge über „O Traurigkeit, o Herzeleid“ eine ergreifende Komposition von Johannes Brahms (1833-1897).

Den glanzvollen Höhepunkt des Konzertes bildete jedoch das Zusammenspiel von Orgel und Cello mit drei Stücken (Abendlied, Pastorale und Elegie, op. 150) von Joseph G. Rheinberger (1839-1901). Hierbei nahm Natalie Kaufmann insbesondere beim einfühlsam interpretierten „Abendlied“ das Publikum mit ihrem exzellenten Spiel für sich ein. Als letztes Stück des Zyklus’ erklang schließlich mit der Sonate e-Moll op. 65/2 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) noch einmal die Orgel solo. Am Ende erhielten die hervorragenden Musiker lautstarken Applaus, der in den Reihen der Zuhörer zudem mit dem Wunsch verbunden war, dass die Reihe fortgesetzt werde. Und darum müssen die Liebhaber der Konzerte wohl auch nicht bange sein. Denn Ernst Ulrich von Kameke gehen die Ideen nicht aus. „Mir schwebt da schon etwas vor. Vielleicht werden im nächsten Zyklus einmal die Kantoren der kleineren Hamburger Kirchen in dieser hervorragenden Akustik spielen“, sagte er.  

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