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Schulpolitik : CDU: Weniger Lehrer bedeuten mehr Ausfallstunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die schulpolitische Sprecherin kritisiert die Ankündigung des Landes, den vier Gymnasien der Stadt bis zu 13 Lehrerstellen zu streichen.

von
erstellt am 16.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Die CDU warnt vor steigendem Unterrichtsausfall an Neumünsters Gymnasien, sollte das Land den Schulen wie geplant 13 Lehrerstellen streichen.

Sollte das Bildungsministerium seine Ankündigung wahr machen, könnte das zukünftig nicht nur zu Stundenausfällen führen, sondern auch das vielfältige Profilangebot an den Schulen gefährden, warnt Britta Einfeldt, schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, vor den Folgen der Kieler Schulpolitik. Schon heute hätten die meisten Gymnasien der Stadt große Probleme, Fachlehrerstellen etwa für Mathe oder Physik neu zu besetzen. Auch die Tatsache, dass viele Lehrer in absehbarer Zeit das Pensionsalter erreichten und aus dem Schuldienst ausschieden, werde von Kiel nicht bedacht, sagte Einfeldt. „Die Entscheidungen des Bildungsministeriums gehen am Schulalltag völlig vorbei“, kritisiert die CDU-Ratsfrau.

Das Kieler Bildungsministerium hatte in der vergangenen Woche angekündigt, den vier Neumünsteraner Gymnasien im kommenden Schuljahr bis zu 13 Lehrerstellen zu streichen. Genaue Zahlen soll es erst geben, wenn die genaue Zahl der Schüleranmeldungen feststeht. Das Ministerium begründet den Schnitt mit den sinkenden Schülerzahlen in der Stadt (der Courier berichtete).

Britta Einfeldt will das so nicht gelten lassen: Die Anmeldezahlen für Neumünster zeigten, dass die Gymnasien sowohl bei Eltern und Schülern aus der Stadt als auch aus dem Umland überaus beliebt seien, sagt sie. Entgegen dem Landestrend seien die Anmeldezahlen in Neumünster stabil – aktuell 376, im Vorjahr 377. Rund die Hälfte der Schüler an Neumünsters Gymnasien kommen aus dem Umland.

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