Bundestagswahl : CDU verteidigt das Direktmandat

Gebannt blicken Stefanie Berning (von links), Waltraut Linkenbach, Gerlinde Aust, Sarah Mersmann, Stefan Günther und Inga Fahlbusch  mit Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek, Philipp Murmann und Dr. Wolf Reith auf die einlaufenden Ergebnisse.
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Gebannt blicken Stefanie Berning (von links), Waltraut Linkenbach, Gerlinde Aust, Sarah Mersmann, Stefan Günther und Inga Fahlbusch mit Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek, Philipp Murmann und Dr. Wolf Reith auf die einlaufenden Ergebnisse.

Dr. Philipp Murmann vertritt den Wahlkreis auch in den nächsten vier Jahren

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23. September 2013, 10:00 Uhr

Als Dr. Philipp Murmann mit seiner Frau Cordula gestern kurz vor 18 Uhr zur CDU-Wahlparty eintraf, brandete erstmals Jubel der rund 50 Anhänger im Hotel Prisma auf. Die erste Prognose direkt nach Schließung der Wahllokale wurde eher gespannt-ruhig aufgenommen.„Ich bin zerrissen“, sagte Murmann. Die Freude über das gute Abschneiden der Union wurde durch das Scheitern der FDP getrübt.

„Ich bin aber ganz optimistisch, was den Abend angeht“, sagte Murmann – und sollte mit dieser Ansicht richtig liegen. Der Unternehmer aus Heikendorf verteidigte sein 2009 errungenes Direktmandat gegen die SPD-Kandidatin Dr. Birgit Malecha-Nissen.

„Ein starkes Ergebnis, fast bayerische Verhältnisse“, entfuhr es CDU-Mitglied Hauke Hansen, als um 18.14 Uhr die erste Hochrechnung über die TV-Sender ging. Die CDU lag da bei 42,3 Prozent, die SPD bei 26,3 Prozent.

Dazu passte eine Anekdote, die Murmann preisgab. Am Sonnabend blieb sein Wahlkampfbus auf dem Weg zum Oktoberfest in Daldorf mit einem Platten liegen. „Ich in Lederhose, meine Frau im Dirndl“, so Murmann. Bajuwarisch klar war auch das erste von 212 Gemeindeergebnissen: In Barmissen holte Murmann 60,2 Prozent der Erststimmen.

Dieser Riesenvorsprung hatte natürlich keinen Bestand, aber richtig knapp wurde es auch nicht mehr. „Es sieht richtig gut aus“, sagte CDU-Mitglied Ugur Temelli schon um 19.15 Uhr, als endlich die ersten Ergebnisse aus Neumünster einliefen. Eine halbe Stunde später waren 123 Gemeinden ausgezählt. Murmann hatte sieben Prozentpunkte Vorsprung, und dieses Ergebnis sollte sich stabilisieren. Mit einem „vorsichtigen Hurra“ verabschiedete sich Murmann gegen 20.15 Uhr von seinen Neumünsteraner Parteifreunden und eilte zur nächsten Wahlparty in Heikendorf, wo noch ausgiebig gefeiert wurde.

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