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Kritik am Ministerium : CDU und Bürger unterstützen die Polizei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die CDU stellt sich nach einem Courier-Bericht hinter die Beamten der Kriminalpolizei und des 1. Reviers und fordert die Baumaßnahmen.

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erstellt am 11.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Die CDU stellt sich nach einem Courier-Bericht hinter die Beamten der Kriminalpolizei und des 1. Reviers und kritisiert das Ministerium. Grund für die Schelte ist die Verzögerung der Baumaßnahmen, die den 100 Polizisten nach dem Auszug aus dem maroden Gebäude an der Parkstraße an das Areal zwischen Altonaer Straße und Alemannenstraße vor drei Jahren in Aussicht gestellt worden waren. Laut Polizeigewerkschaft fehlt nach wie vor das Gewahrsam. Die Wachräume entsprechen nicht dem Sicherheitsstandard. Und die Kripo arbeitet beengt und komplett über den Komplex verteilt (der Courier berichtete).

„Rund 100 Beamte leisten dort rund um die Uhr Dienst. Da ist es nicht zu viel verlangt, entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen ordentlich ausgestattete Räume zur Verfügung zu stellen“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Babett Schwede-Oldehus. Sie schlägt Innenminister Andreas Breitner (SPD) vor, „mit der grundsätzlichen Erledigung von Kernaufgaben zu beginnen. Das ist die ordentliche Ausstattung der räumlichen Gegebenheiten, ebenso die Umsetzung des so dringend benötigten Erweiterungsbaus für die Kriminalpolizei. Dabei zeigen das Innenministerium und das Finanzministerium aber offensichtlich weder Gestaltungswillen noch Umsetzungsvorschläge“, bemängelte Babett Schwede-Oldehus und fordert eine zügige Aufklärung der Umstände.

Unzufrieden mit der momentanen Lösung sind außerdem viele Bürger, so auch Klaus Nötzold, ehemaliger Chef des Bundesbahn-Ausbesserungswerks. Er kritisiert in einem offenen Brief an Innenminister Andreas Breitner und Finanzministerin Monika Heinold, dass die Stadt seit drei Jahren kein zentral gelegenes Polizeirevier mehr hat. Die Bürger müssten lange Fahrten und Suchen in Kauf nehmen. Nötzold fordert deshalb, dass das 1. Revier „in das anstandslos renovierte Gebäude an der Parkstraße zurückverlegt“ oder zwischen Bahnhof und Rathaus angesiedelt wird.

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