Busverkehr : CDU spricht von vertaner Chance

Babett Schwede-Oldehus
Babett Schwede-Oldehus

Fraktionschefin Babett Schwede-Oldehus kritisiert die Verschiebung des Themas auf eine Sondersitzung

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30. November 2013, 06:00 Uhr

Die Debatte um die Zukunft des Linienbusverkehrs und der 75 VHH-Busfahrer in Neumünster droht immer mehr zum Zankapfel der großen Parteien zu werden. Die CDU kritisierte gestern die Entscheidung in der jüngsten Ratsversammlung, das Thema auf einer Sondersitzung am 17. Dezember zu verhandeln. Das hatte dort eine Mehrheit unter Leitung der SPD durchgeboxt (der Courier berichtete).

Nach CDU-Lesart hätte das Thema bereits in der Sitzung am Dienstagabend im Sinne aller Beteiligten auf den Weg gebracht werden können.

Mit der von der Verwaltung vorgelegten und im nichtöffentlichen Teil der Ratsversammlung diskutierten Lösung hätte sich die Stadt – unter Wahrung der Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – alle Lösungswege offen gehalten, heißt es in der Stellungnahme. Die Chance auf eine zügige Neugestaltung eines zuverlässigen und optimalen öffentlichen Nahverkehrs sei im Rat jedoch vertan worden, kritisiert CDU-Fraktionschefin Babett Schwede-Oldehus. Die CDU betrachte diese Entwicklung mit großer Sorge, unterstreicht die Fraktionschefin. Denn unter allen denkbaren Lösungswegen sei die derzeit diskutierte SWN-Busgesellschaft „sowohl für die Stadtwerke und somit auch für die Stadt die wirtschaftlich schlechteste Option“, mahnt die CDU-Fraktionschefin.

Gleichzeitig stellte sich Babett Schwede-Oldehus gestern klar hinter die VHH-Beschäftigten, die derzeit um ihre Arbeitsplätze in der Stadt bangen: „Selbstverständlich nehmen wir die Sorgen der Busfahrer und Busfahrerinnen, die seit Jahren eine gute Arbeit leisten, sehr ernst“, sagte Schwede-Oldehus. „Es steht daher außer Frage, dass der Erhalt der Arbeitsplätze in Neumünster und die Tarifbedingungen bei einer Lösungsfindung langfristig gesichert sein müssen“, sagte Schwede-Oldehus.

Die CDU werde sich dafür einsetzen, dass sowohl die Belange der Mitarbeiter als auch die Belange der Stadt und damit der Bürger berücksichtigt werden, unterstrich die Fraktionschefin.



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