Teichbuden : CDU rückt vom Bauausschuss ab

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Der Fraktion gefällt die Brausebude so wie sie steht. Sie fordert aber ein tragfähiges Nutzungskonzept.

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13. Dezember 2014, 06:30 Uhr

Neumünster | Im Streit um die Zukunft von Döner-Imbiss und Brausebude am Teich ist das letzte Wort offenbar noch nicht gefallen. Ratsfrau Sabine Krebs (CDU) erinnert jetzt daran, dass die Abrisspläne im Rat zwar zurückgezogen worden sind, nach wie vor aber ein einstimmiger Beschluss des Bauausschusses im Raum stehe, wonach der Döner-Imbiss abgerissen und die Brausebude versetzt werden sollen. Der Bauausschuss wollte damit die „Sichtachse“ zwischen Großflecken und Holsten-Galerie verbessern, um die Innenstadt damit optisch näher an das neue Center heranzurücken. Die Pläne waren in der Öffenlichkeit heftig kritisiert worden (der Courier berichtete).

„Aufgeschoben heißt aber nicht aufgehoben“, sagte Sabine Krebs, die CDU habe sich daher in der Fraktion klar positioniert: „Für einen etablierten und hochfrequentierten Imbiss, der gerade mit erheblichen Aufwand erweitert wurde und noch einen langfristigen Mietvertrag hat, heute das Aus am Sankt-Nimmerleins-Tag zu beschließen, halten wir für falsch“, sagte Krebs. Ziel müsse es doch sein, die Besucher des Centers auf den Großflecken neugierig zu machen, dafür sei ein Angebot an Speisen und Getränken sicher gut geeignet, macht Krebs die Entscheidung der Fraktion deutlich.

Ebenso sei auch der Wunsch des Bauausschusses, die Brausebude zu entfernen, in der Fraktion auf Unverständnis gestoßen. Für das Gebäude müsse allerdings ein tragfähiges Nutzungskonzept entwickelt werden, so Krebs. In diesem Rahmen könne dann auch eine Verlegung geprüft werden, obwohl die Bude „uns an dieser Stelle sehr gut gefällt“. Sabine Krebs fordert den Bauausschuss auf, seine Pläne zu revidieren.

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