Bauausschuss : CDU hält am Kreisel Rendsburger Straße fest

Die Kreuzung Rendsburger Straße und Max-Johannsen-Brücke: Nach dem Willen von CDU und Piraten  soll hier ein Kreisverkehr gebaut werden.
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Die Kreuzung Rendsburger Straße und Max-Johannsen-Brücke: Nach dem Willen von CDU und Piraten soll hier ein Kreisverkehr gebaut werden.

Das Landesamt für Straßenbau hält den Ausbau für überflüssig. Die Stadt müsste den Ausbau damit allein stemmen. SPD und Grünen wird das zu teuer.

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25. Mai 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Trotz fehlender Unterstützung durch die Straßenbehörden: Die Stadt soll die Pläne für den Kreisverkehr auf dem Knoten Rendsburger Straße / Max-Johannsen-Brücke / Sauerbruchstraße weiter vorantreiben.

Das setzten CDU, FDP und BFB / Piraten am Donnerstagabend im Bauausschuss gegen SPD und Grüne durch. Ein Antrag von Franka Dannheiser (SPD), die Pläne für den erst im Februar beschlossenen Kreisel wieder zu den Akten zu legen, scheiterte.

Helga Bühse (CDU) und ihre Fraktion versprechen sich von dem Kreisel deutlich flüssigere Verkehrsströme über die zentrale Kreuzung, gegebenenfalls auch geringere Kosten im Unterhalt, weil gleich eine ganze Reihe von Ampeln überflüssig würde.

SPD und Grüne halten die Pläne dagegen für unrealistisch, da das Landesamt für Straßenbau als zuständiger Träger den Umbau nicht mitmachen will. Ohne Landesamt aber gibt es für den Umbau keine Zuschüsse, der Umbau würde zu teuer, sagen die Gegner.

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