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Musik, Gesang und Überraschungen : Bunter Varieté-Abend mit Herz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Erstklassige Unterhaltung wurde in Neumünster beim „White-Hat-Club“ im Statt-Theater geboten.

Neumünster | Als sich am Sonnabend die Türen hinter den Gästen im Statt-Theater schlossen, tauchten die 180 Gäste ein in die schillernde Welt des „White-Hat-Clubs“. Zwei Stunden zauberten Tatjana Großkopf, Thies Thode und Gaststar Stephanie Peters mit erstklassiger Unterstützung der Kieler Band „So What?“ einen bunten Varieté-Abend mit Musik, Gesang, Überraschungen und vor allem ganz viel Herz.

Bei jeder der zahlreichen extravaganten Szenen in der Collage spürte man, dass die Künstler vor Freude sprühten. „Wir möchten richtig gute Abendunterhaltung bieten, in der sich die Zuschauer verlieren können. In den 1980er-Jahren liefen im Fernsehen tolle Samstagabend-Shows, bei denen die ganze Familie zusammen kam. Dieses Gefühl wollen wir wieder aufleben lassen“, erklärte Thies Thode.

Zum fünften Mal haben die Künstler nun schon zum „White-Hat-Club“ geladen und sich wieder ein neues Programm mit traumhaften maßgeschneiderten Kostümen ausgedacht. Ob glamourös im weißen Edel-Frack mit glitzernden Pailletten und Zylinder, ulkig in rot-weißen Ganzkörper-Badeanzügen im Stile der 1920er-Jahre, fesch im Western-Outfit oder volkstümlich in bayerischer Tracht – die Künstler zauberten immer neue Fantasiewelten aus ihren Bühnenkoffern und nahmen die Zuschauer mit auf eine abwechslungsreiche Reise. Dabei sangen die drei, die vielen Neumünsteranern als Dozenten aus der Musikschule bekannt sind, berühmte Lieder und spielten Percussion, Gitalele und Harfe.

Kleine verbale Scharmützel zwischen dem Gespann Großkopf-Thode sorgten genauso für Gelächter wie anrüchige Scherze. Und als Thies Thode sich für das hawaiianische Weihnachtslied „Mele Kalikimaka“ samt Kniestrümpfen in ein Hula-Baströckchen warf, kringelte sich das Publikum vor Lachen. Aber auch ruhige und berührende Töne schlugen die Profi-Künstler an, und zum Beispiel beim Auftritt der Marionetten zum mittelalterlichen Lied „Es führt über den Main“ konnte man einfach nur staunen.

„Solche Musiklehrer, die so vielfältig sind, kann man sich nur wünschen. Das ist ein schöner, abwechslungsreicher Abend“, meinte die Besucherin Ann-Valerie Henn, die mit ihrer Freundin Anna Grajewska aus Kiel gekommen war.

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