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Erlebnistag im Tierpark : Bunter Tag mit Streichelzoo und Raubtierfütterung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Erlebnistag im Tierpark lockte am Pfingssonntag rund 750 Besucher an. Es gab viele Mitmach-Aktionen für große und kleine Gäste.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2016 | 09:00 Uhr

Neumünster | Der Erlebnistag im Tierpark war vielen Besuchern trotz des wechselhaften Wetters eine Reise wert: Etwa 750 Gäste aus Nah und Fern kamen am Pfingstsonntag in den Park und nutzten die speziellen Angebote. Viele Mitmach-Aktionen boten besonders Kindern und Jugendlichen ein tolles Erlebnis. Wo die Attraktionen stattfanden, konnte man einem Handzettel an der Kasse entnehmen.

„Bevor die starken Regen- und Hagelschauer anfingen, wurden wir förmlich überschwemmt von Kindern“, konnte Gerd Riese mitteilen. Bei dem Jäger und Ausstellungsbetreuer des Jagdhauses konnten Groß und Klein viel über Fährten und Tiere des Waldes erfahren und selbst Abdrücke in Ton herstellen.

„Gold des Nordens“ brachte Wiebke Zier unter die Leute. Sie erklärte den Kindern, was Bernsteine sind und wie man sie durch Schleifen und Polieren zu einem besonderen Kettenanhänger machen kann. „Man schleift seinen eigenen Schatz heraus“, erklärte sie auch den Geschwistern Basti (4) und Katharina Lucia (8) aus Puls, die gemeinsam mit ihren Großeltern da waren.

Zum ersten Mal dabei war Kathleen Baumann aus Kiel, die zeigte, wie man duftende Seifenstücke aus natürlichen Zutaten selber machen kann. Die beliebte Seehundfütterung lockte trotz des Regens viele Zuschauer an. Neugierig guckten sie zu, wie Pflegerin Melanie Gradetzke den kulleräugigen Tieren Lotte, Julchen, Eike, Amy und Bonny Fische zu warf. Eine seltene Attraktion boten Lisa Medelnik und Benjamin Gripp: Die Falkner hatten einen Uhu und einen Bussard an der Hand. „Wir möchten den Besuchern die heimischen Tiere näher bringen“, erklärte Benjamin Gripp.

Die Auszubildende zur Tierpflegerin Sabrina Speckmann hatte ihren Streichelzoo unter einem Pavillon aufgebaut. Frettchen Monty und zwei Kaninchen konnten genauso gestreichelt werden wie die abgelegte Haut einer Schlange oder ein Wildschweinfell. „Über das Frettchen wollten die Besucher viel wissen“, erklärte sie. „Man muss beim Streicheln aber aufpassen, es ist ein Raubtier und beißt.“
 

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