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Nyge Münster : Bunter Prinzenball mit Gedenkminute

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

500 Gäste feierten mit Nyge Münster Karneval in der Stadthalle. Die Feier wurde vom Tod des Stadtpräsidenten überschattet.

Neumünster | „Füreinander – Miteinander“ lautet der Spruch, den sich die Regenten der Nyge Münster, Prinz Daniel I. und Ihre Lieblichkeit Nicole I., für diese Karnevalsession gewählt haben. Und getreu dieser Devise verlief auch der 29. Prinzenball am Sonnabendabend in der Stadthalle. Gemeinsam bildeten die 500 Gäste, darunter fünf Karnevalsgesellschaften, ein närrisches Volk, das zusammen die Nacht hindurch fröhlich feierte.

Beeindruckende Tanzeinlagen des Nyge-Showballetts, der Tanzmariechen und aller Gastgarden sowie freche Reden und die traditionellen Walzer sorgten für ein schillerndes Programm. „Karneval ist schön. Gerade im Winter, wenn man nicht so viel heraus kommt. Wir sind in der Session jedes Wochenende unterwegs. Und wo kann man sonst noch als über 30-Jährige jedes Wochenende tanzen gehen?“, sagte Elke Dose-Räcker von der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß-Plön. Das Prinzenpaar der Plöner Jecken hat übrigens gerade Angela Merkel in Berlin getroffen. Prinz Frank I. und Ihre Lieblichkeit Elena I. waren die Landesgesandten beim Karnevalsempfang im Kanzleramt. „Es war beeindruckend, das werde ich in meinem Leben nicht vergessen“, sagte Elena Flehmke, die Tochter einer Ukrainerin und eines Russen ist und sich selbst als „Friedenskind“ bezeichnet.

Ihre Lieblichkeit Nicole I., die während der vier normalen Jahreszeiten Nicole Knutzen heißt, hat sich für ihr Ornat ihr Brautkleid umarbeiten lassen. „Der Reiz, Prinzessin zu sein, besteht natürlich auch im Tragen der wunderschönen Kostüme“, meinte sie. Ihr Ehemann Daniel Knutzen, der in vollem Ornat auf einem Motorrad in den Saal fuhr, nahm in seiner Prinzenrede kein Blatt vor den Mund und charakterisierte den Nyge-Präsidenten Frank Oswald als „eine Mischung aus Teddybär und Pitbull“, was natürlich für viel Gelächter sorgte.

Unübersehbar war aber, dass einer fehlte: In einer stillen Minute gedachten alle dem verstorbenen Stadtpräsidenten Friedrich-Wilhelm Strohdiek.

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