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Benefizkonzert : Bundeswehr-Band begeisterte für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wohltätigkeitskonzert des Zonta-Clubs unterhielt 600 Besucher in der renovierten Holstenhalle glänzend. Die Erlöse des Abends werden auf den Weißen Ring und das Frauenhaus aufgeteilt

Swing, Rock, Pop, Latin – mit der Big Band der Bundeswehr erlebten mehr als 600 Besucher am Sonnabend in der Holstenhalle eine absolut professionelle Musikshow, die alles hatte, was den Sound eines großartigen Orchesters ausmacht. Und was dem Baustellen-Ambiente des neuen Holstenhallen-Foyers noch an Wärme fehlte, machten die 26 Musiker unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper mit ihren heißen Rhythmen im Saal leicht wieder wett.

Das Benefizkonzert hatten die Frauen des Zonta-Clubs gemeinsam mit dem Reservistenverband der Bundeswehr in Schleswig-Holstein organisiert. Als musikalischer Abschluss bildete es den Höhepunkt zur landesweiten Spendenaktion der Reservisten „Wir für Schleswig-Holstein“. „Dabei sind rund 2500 Euro zusammengekommen“, konnte Schirmherr Torsten Albig zu Beginn verkünden. „Und der heutige Abend kommt bestimmt noch einmal auf die gleiche Summe“, zeigte sich der Ministerpräsident in seiner Begrüßung überzeugt.

Die Spendengelder werden zu gleichen Teilen auf die landesweite Organisation zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern, den Weißen Ring, und den Zonta-Club aufgeteilt. „Wir wollen damit die Neugestaltung des Außenbereichs am Frauenhaus unterstützen“, erklärte dazu die Zonta-Präsidentin Babett Schwede-Oldehus.

Ob der Ministerpräsident mit seiner Einschätzung zur Spendenfreude der Zuhörer Recht behielt, war am Abend noch nicht festzustellen, doch der stürmische Applaus zeugte auf jeden Fall davon, dass die Big Band eine Menge zum Erfolg des Abends beigetragen hat. Hervorragende Arrangements, die musikalische Qualität der Musiker und die breit gefächerte Programmauswahl ließen keine Wünsche offen. Weltbekannte Melodien vom legendären Orchesterchef Bert Kaempfert aus den 60er-Jahren erklangen ebenso wie Filmmusiken und Swing-Standards aus den 40ern. Die genialen Soli der Bläser und das wahre Trommelfeuer an den Schlagzeugen versetzten das Publikum in Begeisterung.

Und für die Kategorie Pop und Soul holte sich die Band mit ihrer charismatischen Sängerin Bwalya zusätzlich gesangliche Ergänzung mit Gänsehauteffekt auf die Bühne. Stimmlich mit dem enormen Organ einer Shirley Bassey und dem tiefen Timbre einer Marla Glen ausgestattet, rockte die zierliche, aus Somalia stammende Sängerin den Saal.

Die Big Band der Bundeswehr bot so insgesamt ein musikalisches Feuerwerk mit vielen Facetten, das am Ende sogar noch von funkelnden Bühnenfontänen begleitet wurde. Und so hieß es am Ende aus aller Munde: „Vielen Dank für diesen schönen Abend!“

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erstellt am 30.Sep.2013 | 07:00 Uhr

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