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Verdacht auf Schleuserkriminalität : Bundespolizei durchsucht elf Wohnungen im Raum Neumünster

vom

200 Beamte sind am Mittwochvormittag im Einsatz. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2017 | 09:38 Uhr

Neumünster | Elf Wohnungen sind am Mittwochmorgen von der Bundespolizei im Raum Neumünster sowie in Kaltenkirchen durchsucht worden. Der Grund: Verdacht auf Schleuserkriminalität. „Rund 200 Beamte haben in den frühen Morgenstunden in zehn Wohnungen in Neumünster und Umgebung und einer Wohnung in Kaltenkirchen umfangreiches Beweismaterial sichergestellt“, sagte Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei.

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel. Bei den Durchsuchungen geht es um Beweismittelsicherung. Mehrere Personen wurden angetroffen, bei denen die Identität nicht zweifelsfrei feststeht. Beweismittel wurden sichergestellt. Darunter sind Ausweise, die auf ihre Echtheit untersucht werden müssen.

Der Einsatz hatte laut Schwartz nichts zu tun mit dem jüngsten Fall im Raum Hannover. Dort zerschlug die Polizei ein auf das Einschleusen von Iranern spezialisiertes Netzwerk und verhaftete am Dienstag zwei 37 und 54 Jahre alte Männer. Die Schleuser sollen Iraner gezielt für ihr Anhörungsgespräch als Asylbewerber trainiert und sie auf die Schilderung falscher Fluchtgeschichten sowie die vorgetäuschte Annahme des christlichen Glaubens vorbereitet haben, teilte die Bundespolizei mit. Als Schleuserlohn sollen vier- bis fünfstellige Beträge verlangt worden sein.

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