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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 21:44 Uhr

Wasbek : Bürgerpreis ging an Rudolf Frahm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auch Gertrud und Hermann Claussen aus Neumünster wurden beim Empfang der Gemeinde Wasbek geehrt.

Mehr als 100 Gäste ließen sich gestern den Jahresempfang der Gemeinde Wasbek in Kühls Gasthof nicht entgehen. Begrüßt wurden alle per Handschlag von Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU), darunter der Neumünsteraner Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek mit Ehefrau Traute und Kreispräsident Lutz Clefsen sowie der Wasbeker Staatssekretär im Innenministerium und ehemalige SPD-Ortspolitiker Bernd Küpperbusch.

Traditionell stand im Mittelpunkt der Veranstaltung die Verleihung des mit 250 Euro und einem Ehrenteller dotierten Ehrenpreises für 2013. Die Auszeichnung geht an Menschen aus der Dorfgemeinschaft, die sich über das normale Maß hinaus auf der ehrenamtlichen Schiene um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Vier Vorschläge waren beim Bürgermeister Rohloff eingegangen. Nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertreter konnte sich diesmal Rudolf Frahm (80) aus dem Ortsteil Bullenbek über die Auszeichnung freuen. Der gelernte Tischler hat sich hervorgetan, weil er für gemeindliche Einrichtungen oder Vereine beschriftete Hinweistafeln aus hartem Eichenholz anfertigt, so zum Beispiel für die Kindertagesstätte oder für den Tennisverein. Sein jüngstes Werk ziert die Friedenskirche. Für das Hinweisschild an der Friedenskirche benötigte der Preisträger 30 Stunden. Darüber hinaus organisiert Frahm auch schon über viele Jahre gesellige Veranstaltungen, gründete Boßelklubs und ist immer zur Stelle, wenn Nachbarschaftshilfe angesagt ist. „Diesen Preis bekommen zu haben, betrachte ich als Ehre“, sagte Rudolf Frahm.

Überhaupt nicht gut fanden es zahlreiche Gäste, dass der Name des Preisträgers schon vor rund einer Woche im Bürgerbrief der Wählergemeinschaft Bürgerliche Mitte Wasbek (BMW) zu lesen war. Denn die Entscheidung wird eigentlich so lange unter Verschluss gehalten, bis der Bürgermeister auf dem Jahresempfang das Geheimnis lüftet.

Vom Gemeindechef geehrt wurde ebenfalls das Ehepaar Gertrud und Hermann Claussen aus Neumünster, das im vorigen Jahr der Gemeinde eine Ruhebank für die Gnutzer Furt schenkte, nachdem Randalierer die alte Holzbank zerlegt hatten (der Courier berichtete). Verdienten Beifall erntete auch die Wasbekerin Elske Homfeldt (geb. Tietje) in ihrer Rolle als betagte Seniorin, die heute von ihrem Zimmer aus in einer Neumünsteraner Pflegeeinrichtung ein waches Auge auf die Umlandgemeinde wirft. Es war ein köstlicher Auftritt und gab viel Szenenapplaus.






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erstellt am 17.Feb.2014 | 08:00 Uhr

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