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Rickling : Bürger sollen die Straßenreinigung bezahlen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinde zahlt für die Reinigung im Jahr 40 000 Euro. Wie die Gebühren verteilt werden könnten, steht noch nicht fest.

Rickling | Noch ist nichts entschieden, doch die Ricklinger Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am Dienstagabend die Verwaltung beauftragt, im Entwurf eine Gebührensatzung für die allgemeine Straßenreinigung vorzubereiten.

Bisher hat die Gemeinde diese Kosten in Gänze übernommen. Jährlich müssen dafür rund 40 000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden. Durch die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sollen zukünftig die Anlieger an den Reinigungskosten beteiligt werden, um Einsparungen im Gemeindehaushalt zu erreichen.

Schwierig wird aber wohl die gerechte Verteilung der Gebührensätze. Denn die Straßenverhältnisse in Bezug auf Gehwege und Pflasterung sind in den Gemeindeteilen Rickling, Fehrenbötel, Schönmoor und Kuhlen sehr unterschiedlich. „Eine zusätzliche Belastung für die Bürger will immer gut überlegt sein. Wir sehen ein, dass wir sparen müssen, aber das Konzept muss uns dann auch überzeugen“, erklärte Keno Jantzen (CDU) dazu.

Wenn der Entwurf der Satzung vorliegt, soll weiter
darüber beraten werden. Würde eine Gebührenpflicht beschlossen werden, soll diese ab 2016 in Kraft treten.
 Bereits freigeschaltet ist nach der Freigabe durch die Gemeindevertreter die neue Internetseite der Gemeinde innerhalb des Internetauftritts des Amtes Boostedt-Rickling (www.amt-boostedt-rickling.de). Vorgestellt wurde diese vom Leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes, Sven Plucas. Hinterlegt sind hier unter anderem Informationen zur Gemeinde, zu Vereinen und Verbänden sowie Adressen aus Handwerk und Gewerbe. „So eine Internetseite lebt von ihrer Aktualität. Deshalb nutzen Sie die Möglichkeit, die Informationen auf dem neuesten Stand zu halten und die Seite mitzugestalten“, warb er vor der Versammlung. Für die Gemeindevertreter per Kennwort nutzbar ist zudem das Ratsinformationssystem, in dem unter anderem der Sitzungskalender sowie Bekanntmachungen und Protokolle zur Verfügung stehen.

Durch die Gemeindevertreter erlassen wurde außerdem eine Ehrenordnung für die Gemeinde (der Courier berichtete). Weitergeführt werden soll außerdem die Schulsozialarbeit. Auch die drei neuen Spielgeräte werden jetzt angeschafft. Und die lange diskutierten fünf neuen Buswartehäuschen werden ebenfalls in den kommenden Wochen aufgestellt. Mehrheitlich stimmte die Gemeindevertretung außerdem für die Gewährung einer gemeindlichen Bürgschaft für die geplante Darlehnsaufnahme des Sportvereins für die Erweiterung des Umkleidegebäudes (der Courier berichtete).  


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