Timmaspe : Bürger sind gegen Repowering

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67 Prozent der Timmasper, die an der Bürgerbefragung teilnahmen, sind gegen den Austausch der Windräder.

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24. November 2015, 18:16 Uhr

Timmaspe | Das geplante Repowering in der Gemeinde Timmaspe ist vorerst ad acta gelegt: In einer Bürgerbefragung sprachen sich 67 Prozent gegen den Austausch der zehn vorhandenen Windanlagen gegen fünf neue, höhere und leistungsstärkere Mühlen aus. „An die Entscheidung werden wir uns von der Gemeindevertretung auch gewissenhaft halten“, betont Bürgermeister Meike Derner auf Nachfrage.

Im Vorfeld wurden entsprechende Formulare an die insgesamt 911 Wahlberechtigten in Timmaspe verteilt. Enthalten waren neben den Stimmzetteln auch wichtige Informationen zum Repowering. Bei der Formulierung half die Kreisverwaltung mit.

An der Wahl nahmen 61 Prozent der Bürger teil. „Mit der Beteiligung bin ich eigentlich zufrieden“, so Derner, „mit ein paar mehr hätte ich aber dennoch gerechnet.“ Als die Windparkverwaltungsfirma Treucon bezüglich des geplanten Repowerings auf die Gemeinde zukam, sorgte dies nämlich auch für reichlich Diskussionsstoff zwischen Gegnern und Befürwortern innerhalb der Gemeinde (wir berichteten mehrfach).

Von den 552 abgegebenen Stimmen (drei ungültig) stimmten 368 Timmasper mit Nein, 181 Einwohner mit Ja. Trotz des Ergebnisses könnte das Land die Eignungsflächen für Windparks mitgestalten. „Das ist bislang aber nur in Gemeinden vorgekommen, die sich mit dem Thema nicht oder nicht rechtzeitig beschäftigt haben“, erläutert die Bürgermeisterin. „Wir haben uns mit dem Repowering frühzeitig beschäftigt und gehandelt.“ Demnach sei es unwahrscheinlich, dass an der Entscheidung der Gemeinde derzeit gerüttelt werde. „Zudem haben wir ja einen funktionierenden Windpark“, so Derner.

Laut Vertrag werden die Windkraftanlagen in Timmaspe noch sechs bis elf Jahre laufen. Danach müsse man weitersehen. Das Gebiet könne entweder zurückgebaut werden oder ein neuer Windpark könne entstehen.







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