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Online-Umfrage : Bündnis für Familie befragt Schüler zur Zufriedenheit mit den Mensen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schüler ab dem fünften Jahrgang können bis zum 9. Juni ihre Meinung abgeben

Schmeckt es den Schülern in ihren Mensen? Welche Gerichte wünschen sie sich? Fühlen sie sich wohl dort? Diese und andere Fragen gilt es bei einer Aktion des lokalen Bündnisses für Familie an den elf weiterführenden Schulen in der Stadt zu beantworten. Gestern wurde das Online-Umfrage-Portal vorgestellt und scharfgeschaltet.

„Wir wollen nicht die schlechten Zustände an den Pranger stellen, sondern die positiven verstärken“, betonte Stadtrat und Schuldezernent Günter Humpe-Waßmuth vor Schulleitern und Schülern. Das parteiübergreifende Bündnis, in dem Rathaus-Fraktionen und die Verwaltung, darunter Jörg Asmussen, Leiter des Dienstes für frühkindliche Förderung, sitzen, will durch die Schülerbefragung herausbekommen, wie die Mensen angenommen werden.

„Die Mensen werden nicht so frequentiert, wie es sein könnte, dabei ist die Mensa ein sozialer Ort, an dem nicht nur gegessen wird, sondern auch Verabredungen getroffen werden. Wir wollen sozusagen von den Kunden – den Schülern – hören, was sie von ihrer Mensa und der Verpflegung halten“, so Humpe-Waßmuth. „Das Wohl der Schüler liegt uns am Herzen, uns ist es wichtig, ob sich Kinder und Jugendliche in der Schule wohlfühlen“, betonte Projekt-Mitarbeiterin Antje Leimbach.

Webdesigner Bernard Teske hat die Modalitäten der Internet-Umfrage gestaltet. Gefragt wird nach den groben Daten wie Schulzugehörigkeit, Geschlecht, aber auch nach der Zufriedenheit mit dem Angebot in der Mensa, mit warmem Mittagsgerichten und „weichen“ Faktoren. Dazu gehören Fragen wie „Wie fühlt Ihr Euch dort?“, „Ist die Pause lang genug?“, „Wie ist der Umgang miteinander?“ oder „Fühlt Ihr Euch fit nach dem Essen?“. Auch die Meinungen über die Portionsgrößen, das Preis-Leistungsverhältnis der Gerichte, kostenfreies Trinkwasser oder die Freundlichkeit des Personals werden abgefragt. Auch Lehrer sollen bei der Umfrage teilnehmen.

Die Schüler-Umfrage, die auch vom Smartphone möglich ist, dauert bis zum 9. Juni. Alle Schüler ab dem fünften Jahrgang sollen mitmachen. Eine Zeitsperre soll verhindern, dass vom selben Gerät in kurzer Zeit mehrmals abgestimmt werden kann. Offensichtlichen Manipulationen soll so vorgebeugt werden, erläuterte Teske. Falls gewünscht, könne dies aber noch geändert werden. In den Mensen sollen Plakate aufgehängt werden, um eine möglichst hohe Teilnahmequote zu erreichen; Schulen können sich auch auf ihrer Homepage mit der Umfrage verlinken.

Als Lohn winken 150 Euro für die Schule, bei der mehr als 20 Prozent der Schüler teilnehmen. „Es wird bewusst die Teilnahme und nicht das beste Ergebnis prämiert“, so Jörg Asmussen. Im Juli sollen die Ergebnisse ausgewertet werden; das lokale Bündnisses plant, die besten Schulmensen zu besuchen und auch die Mahlzeiten zu „testen“.

Die Umfrage ist im Internet unter www.familienfreundliches-neumuenster.de oder unter www.mensaumfrage.familienfreundliches-neumuenster.de zu erreichen. „Ich habe es in eineinhalb Minuten geschafft“, gab Antje Leimbach ihren Erfahrungswert.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 17:00 Uhr

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