400 Besucher : Brügge kann’s auch größer

Sitzend und tanzend genossen die Besucher das Festival. Hier spielt Gain 7 mit dem Brügger und NDR-Moderator Dennis Brandau am Mikro. Fotos: Bury
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Sitzend und tanzend genossen die Besucher das Festival. Hier spielt Gain 7 mit dem Brügger und NDR-Moderator Dennis Brandau am Mikro. Fotos: Bury

Das Musikfestival begann erstmals am Nachmittag. Die Ausweitung auf sechs Band kam gut an.

shz.de von
02. September 2018, 17:23 Uhr

Strahlender Sonnenschein, eine familiäre Atmosphäre und Bands, die richtig gute Stimmung machten: Das 13. Brügger Musikfestival am Sonnabend war ein voller Erfolg. Zum ersten Mal wagten die Veranstalter eine Ausweitung des Festivals und hatten sechs Bands aus der Region engagiert.

Deswegen startete das Musikspektakel auch schon am Nachmittag: Bereits um 15 Uhr ließen die ersten Musiker die Gitarrensaiten über den Dorfkern an der alten Natursteinkirche Sankt Johannis klingen. „Der frühe Start kam gut an, schon zur ersten Band Saturday Superhero war einiges los“, meinte Dörte Buthmann vom Festival-Ausschuss.

Die Idee zur Vergrößerung erklärte sie so: „Die Überlegung gab es schon lange, denn so kann man auch Familien mit Kindern die Chance geben, das Festival zu besuchen.“ Bereits im Vorverkauf gingen 100 Karten weg, „so viele wie noch nie“, sagte die Organisatorin. Insgesamt tummelten sich knapp 400 große und kleine, junge und alte Besucher vor der Bühne auf der gesperrten Dorfstraße. Zum ersten Mal gab es auch eine richtig große, überdachte Bühne, auf der „Svennä und Morales“, „Gain 7“ und „Larry Mathews Blackstone“ rockten.

Dank der befestigten Tanzfläche konnten die Festivalbesucher ein flottes Tanzbein schwingen, zunächst bei strahlendem Sonnenschein, zu später Stunde dann unterm Sternenhimmel. „Wir haben getanzt bis halb zwölf Uhr nachts, die Gruppe Godewind legte einen gelungenen Abschluss hin“, sagte Dörte Buthmann. Moira Serfling, Sängerin der Band „Nervling“ aus Hamburg“, tingelte bereits am frühen Nachmittag über das gemütliche Festival. Dennis Brandau, Brügger Bürger, Festivalorganisator und NDR-Moderator, hatte sie im Vorfeld angesprochen und zum Konzert in die kleine Gemeinde eingeladen. „Wir haben sehr gerne zugesagt und haben auch richtig Bock auf unseren Auftritt“, meinte sie fröhlich.

Lena Schur kam extra aus Ascheberg nach Brügge, denn sie findet „Nervling“ richtig gut: „Ich bin seit Jahren Fan von ihnen. Hier in Brügge bin ich zum ersten Mal, finde es aber sehr süß gemacht.“

Auch 2019 wird es in Brügge wieder ein Festival geben, und zwar am 7. September. Ob es allerdings wieder in der großen Version stattfindet, ist noch nicht klar.

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