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Prehnsfelder Weg : Brücke wird erst Ende März fertig

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bauarbeiten wurden aufgeschoben. Die Bau- und Betreibergesellschaft wollte erst die Fahrbahn herstellen.

shz.de von
erstellt am 07.Jan.2016 | 18:00 Uhr

Neumünster | Wer gerne die Verbindung von der Gartenstadt über den Prehnsfelder Weg in Richtung Wasbek und Krogaspe nutzt, muss sich weiter gedulden. Entgegen ihrer ursprünglichen Ankündigung, die neue Brücke über die A7 heute freizugeben, hat die Bau- und Betreiberfirma Via Solutions Nord ihre Pläne kurzfristig geändert. „Wir wollen nun Ende des ersten Quartals fertig werden“, sagt Unternehmenssprecher Christian Merl. Für Irritationen sorgen noch die Verkehrsschilder auf beiden Seiten der A7 mit dem heutigen Freigabe-Datum, das nächste Woche ausgetauscht werden soll.

Via Solutions habe aus den Wetterkapriolen des vergangenen Winters 2014 / 2015 gelernt, sagt Merl: „Die Erfahrungen aus unseren Bauarbeiten damals mit knapp sechs Wochen Dauerregen und anschließendem Frost haben uns dazu bewogen, den Betonstreckenbau zeitlich nach vorn zu ziehen.“ Vorrang vor sämtlichen eigentlich anstehenden Brückenarbeiten im Bereich Neumünster hatte daher der Neubau der dreispurigen Fahrbahn Richtung Hamburg. Der ist 2015 auch fertig geworden. „Nun wollen wir in den kommenden Wochen an der Brücke weitermachen. Dann werden die doppelte Schalung erstellt, das Fundament und der Bewehrungsstahl gesetzt und schließlich der Beton gegossen“, beschreibt Merl die nächsten Schritte. Das alles gehe aber nur, wenn die Temperaturen im Plusbereich liegen. „Haben wir nochmals strengen Frost, kann sich die Fertigstellung der Brücke auch noch weiter verschieben.“ Bis zu acht Arbeiter werden vor Ort sein. Das reiche aus, um effektiv zu arbeiten, sagt Merl.

Alle anderen Arbeiten auf der A7 seien im Zeitplan, betont er. „Wir sind sehr zufrieden.“ Bis Ende des Jahres soll der Ausbau auf sechs Fahrstreifen zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Ausfahrt Neumünster-Nord komplett in beide Richtungen abgeschlossen sein.

Relativ entspannt sehen Wasbeks Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff und der Stadtteilvorsteher der Gartenstadt, Martin Kriese, die Verzögerung beim Brückenbau. „Klar ist die Strecke für die Wasbeker wichtig, auch für Pendler, die beruflich nach Neumünster fahren“, sagt Rohloff. Der Autobahnausbau laufe aber insgesamt so perfekt, dass eine längere Sperrung der Brücke kein Beinbruch sei. „Die Wasbeker sind gelassen genug, das zu akzeptieren“, sagt er.

Martin Kriese ergänzt, die Strecke sei durchaus auch für Gartenstädter wichtig, die etwa zur Tierklinik, zum Golfplatz Aukrug oder zum Forellensee wollen. „Allerdings sind das nicht so entscheidende Fahrten. Da nimmt man die Umleitung in Kauf.“ Beschwerden habe er nicht gehört. „Es ist höchstens mal so, dass jemand darüber klagt, dass schon wieder eine Baustelle länger dauert als vorgesehen“, so Kriese.

Die Umleitung erfolgt aus Richtung Wasbek weiterhin über die B  430 und den Ring bis zur Geerdtsstraße sowie umgekehrt.

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