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Bauarbeiten : Breslauer Straße ab morgen wieder frei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Anlieger werden zu den Ausbaukosten von Kanal und Straße herangezogen. Rechnungen dürften aber erst 2017 gestellt werden

An der Breslauer Straße ist das Ende der Bauarbeiten absehbar: Gestern Morgen begannen die Arbeiter einer Langenhorner Teerbaufirma damit, die abschließende Asphaltschicht aufzubringen. Heute sollen in dem Abschnitt zwischen Kantplatz und Stettiner Straße noch die Einfassungen der Gullideckel gemacht werden. Morgen gegen 6 Uhr soll die Straße dann wieder freigegeben werden.

Entstanden ist dann eine völlig neu gestaltete Straße mit 36 Parkplätzen, die teils längs, teils quer angeordnet sind. „Ein Radweg ist in der Tempo-30-Zone nicht nötig“, sagte Tiefbau-Fachdienstleiter Ralf-Joseph Schnittker. Die Parkflächen und die neuen deutlich breiteren Gehwege sind gepflastert. An zwei Stellen ist auch die Breslauer Straße nicht asphaltiert; Aufpflasterungen schaffen hier eine Fläche, auf der Autofahrer, Radler und Fußgänger theoretisch gleichberechtigt sind. Die Bauminseln, die hier als Einfassung vorgesehen sind, müssen aber noch bepflanzt werden. Auch eine neue Beleuchtung gehört zum Straßenausbau.

Nach der Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung unter der Breslauer Straße durch die Stadtwerke im vergangenen Jahr und neuen Wasserleitungen im Gehweg ist die Komplettsanierung mit dem Abwasserkanal und der neuen Straßendecke dann abgeschlossen. Dass die Straße nur fünf Monate nach den Arbeiten der Stadtwerke erneut aufgerissen wurde, hatte für Diskussionen gesorgt. „Wir können uns nicht immer bei Baumaßnahmen nach dem langsamsten Gewerk richten“, begründete Schnittker das Vorgehen.

„Das ist ein uraltes Projekt“, sagte er. Finanziert wird es aus Haushaltsmitteln, die Jahr für Jahr in den nächsten Haushalt übertragen wurden, so Schnittker. Die Kosten bezifferte er auf etwa 100  000 Euro für den Kanal und 400  000 Euro für den Straßenausbau – und damit innerhalb der Kalkulation. Ein Teil der Baukosten wird nach dem Kommunalabgabengesetz auf die Anlieger umgelegt. „Wir als Stadt erwarten in drei Monaten die Schlussrechnung der Baufirma“, so Schnittker. Die Anlieger müssten wohl erst 2017 mit der Rechnung der Stadt rechnen.

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erstellt am 11.Aug.2015 | 08:00 Uhr

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