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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 04:54 Uhr

Wankendorf : Breitband und Jugend stehen vorne

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Als eindeutige Favoriten stellten sich die Breitbandversorgung mit 21 Punkten, die Jugendarbeit mit 18 Punkten und mit 17 Punkten die Nahverkehrssituation als wichtigste Punkte bei den Wankendorfern heraus.

Fünf Klebepunkte erhielt Montag jeder der 17 anwesenden Wankendorfer Gemeindevertreter während der Sitzung. Damit konnten die Wankendorfer Ortspolitiker für ihre Favoriten unter den Vorschlägen für die nächsten konkreten Schritte zur künftigen Entwicklung der Gemeinde stimmen. Als eindeutige Favoriten stellten sich die Breitbandversorgung mit 21 Punkten, die Jugendarbeit mit 18 Punkten und mit 17 Punkten die Nahverkehrssituation als wichtigste Kandidaten auf der Liste heraus. Neben den Favoriten sollen auch Punkte wie die Steigerung der Attraktivität als Wirtschaftsstandort oder die Einrichtung eines Runden Tisches für Vereine und Verbände weiter verfolgt werden.

Die jetzt erarbeitete Prioritätenliste ist das Ergebnis einer vorausgegangenen Studie zur Ortsentwicklung aus dem vergangenen Jahr. Bei der hauptamtlichen Jugendarbeit will die Gemeinde nach einem Antrag der Grünenfraktion bereits 2014 Nägel mit Köpfen machen. Vorausgesetzt, dass die Finanzierung einer hauptamtlichen Stelle für einen Jugendpfleger oder eine Jugendpflegerin sichergestellt werden kann, soll das Konzept für die künftige Jugendarbeit kurzfristig auf die Beine gestellt werden, so der Beschluss der Gemeindevertreter.

Außerdem informierte Bauleitplaner Uwe Czierlinski über den Sachstand zum Bebauungsplan Nummer 16 östlich des Wankendorfer Kirchtors. Neben einigen Ausgleichsauflagen zur Neuanpflanzung von Knicks, der Anbringung einiger Fledermauskästen und der Ersatzpflanzung für Bäume, die für das kleine Siedlungsgebiet gefällt werden sollen, gilt es auch eine Voruntersuchung des archäologischen Landesamtes abzuwarten. Auf dem Gelände könnte ein altes Hügelgrab liegen, was zunächst untersucht werden soll.

Offen blieb am Montag eine Einigung mit der Gemeinde Belau über die sogenannte Leerstandsfinanzierung im Waldkindergarten. Da der Waldkindergarten zurzeit mit zwölf Kindern nicht ausgelastet ist, müssen die Gemeinden die Fixkosten für die nicht genutzten Plätze tragen. Die bisherige Regelung sieht 90 Prozent für Wankendorf und 10 Prozent für Belau vor. Da zurzeit allerdings nur zwei Kinder aus Wankendorf und neun Kinder aus Belau den Waldkindergarten nutzen, wollen die Wankendorfer eine höhere Beteiligung Belaus.

Künftig soll Wankendorf nur noch 75 Prozent der Kosten für leere Plätze zahlen, lautet der Wankendorfer Beschluss.


 

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erstellt am 11.Sep.2013 | 15:00 Uhr

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