Kattenstieg : Brandruine ist seit gestern eingezäunt

Drei Wochen lang konnte jedermann das ausgebrannte Haus am Kattenstieg ungehindert betreten. Seit gestern sichert ein Bauzaun das Areal.
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Drei Wochen lang konnte jedermann das ausgebrannte Haus am Kattenstieg ungehindert betreten. Seit gestern sichert ein Bauzaun das Areal.

Bauaufsicht veranlasst den Hamburger Eigentümer, die gefährliche Ruine abzusichern

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07. August 2015, 08:15 Uhr

Neumünster | Vor drei Wochen brannte das leerstehende Haus am Kattenstieg ab, seit gestern ist die Ruine am Verbindungsweg zwischen Wasbeker Straße und Schleusberg endlich gegen unbefugtes Betreten gesichert. Auf Veranlassung der Bauaufsicht ließ der Hamburger Eigentümer das Areal am Bahndamm mit einem Bauzaun absperren.

Das ausgebrannte Haus hatte in den vergangenen Tagen immer wieder Obdachlose oder Jugendliche angelockt, die in dem Gebäude ein Nachtquartier suchten oder die Ruine als Abenteuerspielplatz nutzten – und das nicht ohne Gefahr für Leib und Leben. Die Feuerwehr hatte nach dem Brand zwar Strom und Versorgungsleitungen ins Haus gekappt, dennoch strotzt das Gebäude weiter vor Unfallgefahren. Aus den eingeschlagenen Fenstern und Türen ragen schwere Glassplitter in die Räume oder drohen auf unaufmerksame Besucher herabzustürzen. Eine Treppe ins Obergeschoss ist soweit verschmort, dass sie jeden Moment zusammenbrechen könnte. Trotzdem war das Gebäude bislang für jedermann frei zugänglich.

Nach einem Bericht im Courier zog die Stadt am Donnerstag – drei Wochen nach dem Brand – offenbar die Reißleine und forderte den Eigentümer zur Sicherung des Areals auf.

Ob der Bauzaun ungebetene Gäste abhalten kann, muss sich zeigen. „Wer unbedingt rein will, den können wir kaum abhalten“, räumte gestern ein Mitarbeiter der Stadt ein. Aber man kann nicht mehr schnurstracks hineinlaufen.

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