Boule-Feld, Eisbahn und robuste Seniorenbänke

So stellen sich die Stadtplaner die Neugestaltung der „Grünfläche Uker Halle“ vor. Auf dem Plan verläuft oben die Haderslebener Straße, unten die Apenrader Straße. Grafik: Stadtplanung
So stellen sich die Stadtplaner die Neugestaltung der „Grünfläche Uker Halle“ vor. Auf dem Plan verläuft oben die Haderslebener Straße, unten die Apenrader Straße. Grafik: Stadtplanung

Stadtteilbeirat Faldera diskutiert erste Entwürfe für die „Grünanlage Uker Halle“

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24. August 2018, 12:59 Uhr

Hatten die Falderaner den Termin nicht auf der Rechnung oder ist das Interesse an der Neugestaltung der „Grünanlage Uker Halle“ schon erlahmt? – Nur eine handvoll Bürger war jetzt ins Begegnungszentrum am Wernershagener Weg gekommen, um sich erste Entwürfe der Stadtplanung zur Neugestaltung der Grünfläche vorstellen zu lassen. Zu seinem eigenen Bedauern diskutierte der Stadtteilbeirat vor weitgehend leeren Stuhlreihen. Dabei gab es durchaus Diskussionsstoff:

Die Stadtplaner wollen die 20 mal 40 Meter große Grünfläche mit einem zentralen Bouleplatz und einer Senke aufwerten, die im Winter als Eisbahn genutzt werden kann (siehe nebenstehenden Planentwurf). An der zentralen Bouleanlage sind zwei Sitzbänke vorgesehen. Erschlossen wird der Platz von der Haderslebener Straße aus durch einen festen Sandweg. Der Baumbestand soll weitgehend erhalten und durch eine Obstbaumgruppe, Sträucher und „schmückende Zwiebelpflanzung“ ergänzt werden. Ob die Anlage umzäunt wird, zur Haderslebener Straße offen bleibt oder der Zugang nur durch ein Tor möglich sein soll, lassen die Planer offen.

Der Beirat stieß sich vor allem an der Eisfläche: Die Stadt müsse ausschließen, dass die Fläche zu einer Gefahr für kleine Kinder werden könne, hieß es. Harmke Janssen warf die Frage auf, ob die Eisbahn auch wegen der Lärmbelästigung nicht besser auf der Grünfläche an der Sonderburger Straße anzusiedeln sei. Seniorenbeirätin Dorothea Jahner forderte, die Sitzbänke mit Armlehnen auszustatten, um älteren Menschen das Aufstehen zu erleichtern. Mehrere Beiräte sprachen sich für Gitterroste an den Zugängen aus, um Hunde fernzuhalten.

Ein Votum zu den Plänen gab der Beirat noch nicht ab. Zunächst soll die Stadtplanung ihre Ideen noch einmal im Beirat erläutern – dann vor hoffentlich mehr Publikum.

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