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Bornhöved plant Investitionen für fünf Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Seit Jahren kämpft die Gemeinde Bornhöved um einen ausgeglichenen Haushalt. Der allerdings ist unter den bestehenden finanziellen Bedingungen für die Gemeinde kaum zu verwirklichen. „Aus eigener Kraft ist das für die Gemeinde kaum zu schaffen“, sagte Thomas Kech aus der Verwaltung. Auch 2014 wird Bornhöved einen Fehlbetrag von etwa 614 000 Euro ausweisen. Allerdings bewegt die Gemeinde auch einen gewaltigen Investitionsblock.

Rund fünf Millionen Euro an Investitionen sind allein für Straßenausbauten und die Schaffung neuer Wohngebiete vorgesehen. Zu den Plänen gehören der Ausbau der Bahnhofstraße, der Mühlenstraße und der Kauf von Flächen für ein Neubaugebiet. Mit den Investitionen in das örtliche Schulzentrum Sventana hat die Gemeinde eine gute Grundlage auch für die Ansiedelung junger Familien geschaffen. Jetzt hofft die Gemeinde, auch den Zuschlag für eine gymnasiale Oberstufe zu erhalten. Allein die Ausgaben für Schüler betragen inklusive der Kosten für Schüler an auswärtigen und weiterführenden Schulen rund 750 000 Euro. Hinzu kommen Ausgaben für die Kindergarten- und Kleinkinderbetreuung von etwa 336 000 Euro. „Das ist mit über einer Million Euro ein erheblicher Teil des Gesamthaushalts“, sagte Kech. Mit nicht unerheblichen Kosten muss die Gemeinde auch noch bei der Kanalsanierung für die Abwasserbeseitigung rechnen. Hier müssen sich allerdings auch Bornhöveds Bürger auf steigende Kosten einstellen. Die Abwassergebühren steigen im kommenden Jahr bei unveränderten Grundbeiträgen von 2,65 Euro auf 3,20 Euro pro Kubikmeter. Außerdem soll die Hundesteuer in der Gemeinde um 20 Euro pro Hund angehoben werden, beschlossen Bornhöveds Ortspolitiker. Die Sätze liegen damit bei 90 Euro für den ersten, 110 Euro für den zweiten und bei 130 Euro für jeden weiteren Hund. Gedanken wollen sich Bornhöveds Vertreter auch über die künftige Nutzung der alten Bornhöveder Schmiede machen. Grundsätzlich wurde eine Nutzung als öffentlicher Versammlungsraum aus den Reihen der Gemeindevertretung befürwortet.

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