zur Navigation springen

Grossenaspe : Boostedter verschenkt zwei Wappensteine

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zwei imposante Findlinge stehen jetzt in der Gemeinde.

Grossenaspe | Seit einigen Tagen zieren zwei imposante Findlinge die Gemeinde Großenaspe. Die beiden tonnenschweren Steine, die am Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte und am Ortseingang aus Richtung Freiweide ihren Platz fanden, sind ein Geschenk von Werner Thiel.

Der 68-jährige Boostedter hat die Granite meisterlich mit dem Gemeindewappen sowie mit Schriftzügen versehen.

„Mit Steinmetzarbeiten beschäftige ich mich erst seit zwei Jahren. Anlass dazu war der Ortsstein, der jetzt den Boostedter Kreisel ziert. Vorher habe ich viel mit Holz gearbeitet“, erzählte der gelernte Schriftenmaler, der lange Jahre als Parkettleger gearbeitet hat.

Mittlerweile hat Thiel auch schon einige Steine für Unternehmen und Privatleute gestaltet. Auch in Boostedt sind zwei Exemplare von ihm zu bewundern (der Courier berichtete).

„Es hat sich mit der Zeit herumgesprochen. Aber ein Geschäft will ich daraus nicht machen. Es macht mir einfach Spaß, in meiner Werkstatt mit Drucklufthammer und dem entsprechenden Feinwerkzeug etwas Schönes zu schaffen. Für die beiden neuen Steine habe ich insgesamt rund 50 Stunden gebraucht“, erzählte er.

Die Großenasper Steine kommen aus der Kieskuhle in Bordesholm und wiegen insgesamt sechs Tonnen. Ihren Wert schätzt Werner Thiel auf rund 5000 Euro. „Aber genau kann ich es nicht sagen. Sie sind ein Geschenk vom Inhaber Wilhelm Gnutzmann, für den ich ebenfalls einen Findling beschriftet habe“, berichtete er.

Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger freute sich jedenfalls sehr über die großzügige Gabe und bedankte sich mit einem üppigen Präsentkorb dafür. „Die Steine sind im Dorf in aller Munde. Ich werde häufig darauf angesprochen. Sie kommen bei den Leuten richtig gut an“, erklärte er.

Die Gemeinde selbst hätte sich diese beiden imposanten Steine in einer so professionellen Ausführung allerdings nicht leisten können. „Sie sind etwas Besonderes und stellen etwas Bleibendes dar, an dem sich sicher noch zahlreiche Generationen nach uns erfreuen werden“, sagte er.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen