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Boostedt : Boostedt setzt beim Thema Kaserne auf professionelle Unterstützung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Jetzt stehen die Zeichen für den Einsatz eines professionellen Konversionsmanagements für die Boostedter Rantzau-Kaserne auf Grün.

Boostedt | Jetzt stehen die Zeichen für den Einsatz eines professionellen Konversionsmanagements für die Boostedter Rantzau-Kaserne auf Grün. Wie auch schon der Konversionsausschuss im September (der Courier berichtete) entschied sich auch die Gemeindevertretung auf ihrer Sitzung am Montagabend einstimmig für den Einsatz einer Fachkraft, die die Nachnutzung des rund 110 Hektar großen Arealsvorantreiben soll.

Das Kasernengelände geht nach dem endgültigen Abzug der Bundeswehr im September 2016 in die Vermarktung durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) über. Die Gemeinde will gleichwohl ihre Planungshoheit wahren und die Entwicklungen auf dem Gelände aktiv mitgestalten.

Die Aufgaben des Konversionsmanagers sollen nach dem Willen der Politik dabei von Barbara Heinbockel übernommen werden. Die Wirtschafts-Geografin (40) arbeitet seit gut einem Jahr für den Kreis Plön in einem vom Land geförderten Regionalmanagementprojekt, das noch bis Ende 2015 läuft und dem sich die Boostedter anschließen wollen. Der Kostenanteil der Gemeinde wurde mit rund 5000 Euro beziffert. Zur Verfügung stehen rund sechs Wochenstunden, in denen Barbara Heinbockel Kontakte zum Innenministerium, zum Kreis und der Landesplanung sowie der Bima knüpfen und pflegen soll. Allerdings steht der Eintrittstermin der Fachfrau noch nicht fest. „Ich gehe davon aus, dass wir das dieses Jahr hinkriegen“, sagte Bürgermeister Hartmut König (CDU) zuversichtlich.

Ebenfalls einstimmig folgten die Kommunalpolitiker auch den Empfehlungen aus dem Bauausschuss. Hier wurden sowohl der Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Baubauungsplanes für das Gebiet „Waldkater“ (Dorfring) als auch einer Außenbereichssatzung für Bauanfragen an der Latendorfer Straße bestätigt.

Nicht öffentlich wurde schließlich das zurzeit auf Eis liegende Bauvorhaben „Altengerechtes Wohnen“ der Baugenossenschaft Holstein (BGH) an der Bahnhofstraße behandelt (der Courier berichtete). „Wir hatten hier ein Gespräch mit der BGH, in dem wir unsere Position zu dieser für uns nicht nachvollziehbaren Entscheidung noch einmal deutlich gemacht haben. Nun warten wir zeitnah auf eine Rückantwort“, erklärte dazu Hartmut König auf Anfrage.

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erstellt am 26.Nov.2014 | 17:00 Uhr

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