Bönebüttel: Neues Gerätehaus wird geplant

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15. Mai 2015, 12:49 Uhr

Lange hatten die Feuerwehren in Husberg und Bönebüttel nebeneinander existiert. Inzwischen sind die beiden Wehren verschmolzen. Nun soll es ein neues Gerätehaus geben.

Im März 2012 beschlossen die freiwilligen Helfer aus Bönebüttel und Husberg die Zusammenlegung der Wehren zu einer Einheit. Geblieben sind die beiden Feuerwehrgerätehäuser in Husberg und in Bönebüttel. Die allerdings genügen nur noch bedingt den heutigen Anforderungen.

Besonders die modernen Löschfahrzeuge passen nicht mehr in die vorhandenen Räume. Wie Bürgermeister Udo Runow während einer Sitzung des Bauausschusses mitteilte, gibt es inzwischen nach einer aktuellen Begehung der Gerätehäuser auch Bedenken der Berufsgenossenschaft. Sobald die Fahrzeuge laufen, schweben Rußpartikel durch die Räume. Feuerwehrleute im Einsatz stehen in der Rußwolke, Kleidung wird kontaminiert. Heute sollen die Fahrzeughallen etwa mit einer Abgasabführung ausgestattet sein. Alternativ könnte mit einem mobilen Filtersystem gearbeitet werden. „Das sei unpraktisch und im Einsatz zeitraubend“, meinte Runow.

„Eine gebrauchte Halle der Berufsfeuerwehr Neumünster, die zunächst als Option im Raum stand, hat sich nach näherer Prüfung doch nicht als geeignet erwiesen“, informierte Rolf Klein, Vorsitzender des Bauausschusses. Jetzt soll ein Neubau geplant werden. „Wir sind in den Gesprächen und Grundsatzplanungen weit vorangeschritten. Jetzt können wir auch weitermachen“, meinte Runow. Wie das neue Feuerwehrgerätehaus aussehen könnte, das soll zunächst in einem Arbeitskreis gemeinsam mit der Feuerwehr diskutiert werden.

Außerdem wurde über den Sachstand der Kanalsanierungen in der Gemeinde gesprochen. Die Sanierung von Schächten und Schäden an den Leitungen soll voraussichtlich ab Herbst erfolgen. Wie Gundula Schuhmacher von der Verwaltung mitteilte, müssen sich die privaten Grundeigentümer in Bönebüttel zurzeit keine Gedanken über die Untersuchung von Hausanschlüssen machen. Hier gebe es nur in Wasserschutzgebieten Handlungsbedarf. Auch die Bönebütteler Betriebe fallen nicht unter die sogenannten „schmutzigen Gewerbe“, sagte Schuhmacher. In der Pflicht stehe damit aktuell nach der sogenannten Selbstüberwachungsverordnung (SÜFO) nur die Gemeinde. Reparatur und Sanierungsbedarf gibt es neben dem Abwassersystem auch an Gemeindewegen und Straßen. Nach Prüfung im Bauausschuss wurde für den Möwenwischredder und den Sickkampsredder eine Sanierung empfohlen. Außerdem soll die Grünflächenpflege neu vergeben werden.  

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