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Bönebüttel muss das Thema Gleichstellung regeln

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gleichstellungsstelle und ein Zuschuss für den Sportverein beschäftigen die Mitglieder des Bönebütteler Finanzausschusses vorgestern Abend.

Der SV Bönebüttel feiert im kommenden Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dafür bittet der Verein um einen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 5000 Euro zur Jubiläumswoche. Der Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), Jürgen Meck, schlug vor, die Unterstützung eventuell rückzahlbar zu gestalten, falls die Festwoche mit einem entsprechenden Überschuss abschließen sollte.

Diesem Vorstoß folgte der Ausschuss nicht. CDU, SPD und auch der Finanzausschussvorsitzende Rüdiger Beyme (bürgerliches Mitglied) unterstrichen den gesellschaftlichen und ehrenamtlichen Stellenwert des Sportvereins für die Gemeinde und befürworteten dessen Antrag. Die Empfehlung an die Gemeindevertretung, die 5000 Euro zu bewilligen, erfolgte einstimmig.

Zustimmung erhielt auch die Änderung der Geschäftsordnung der Gemeinde. Hierbei ging es um die kurzfristige Information der Bürger über Sitzungstermine. Diese werden neben dem Aushang an mehreren Stellen in der Gemeinde wie am Sportlerheim und im Internet auf der Seite www.gemeinde-boenebuettel.de bekanntgegeben.

Außerdem soll die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neumünster über die Sitzungstermine informiert werden. Das sorgte für überraschte Gesichter im Ausschuss. Außer dem Vorsitzenden Rüdiger Beyme war die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neumünster, Michaela Zöllner, den Bönebütteler Ortspolitikern nicht bekannt.

„Das konnte auch nicht anders sein“, sagte gestern Gundula Schuhmacher von der Verwaltung aus Neumünster. Das Thema Gleichstellung sei bislang im Vertrag zwischen Neumünster und Bönebüttel nicht erwähnt und somit kein Vertragsbestandteil. Über eine Lösung müsse mit der Gemeinde Bönebüttel gesprochen werden. Eine eigene Gleichstellungsbeauftragte hat die Gemeinde bisher nicht.

Außerdem hat der Finanzausschuss schließlich den Abschluss eines Konzessionsvertrages Trinkwasser mit der Stadt Neumünster befürwortet. Hierzu muss
die Gemeindevertretung dann noch ihre Zustimmung erteilen.

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erstellt am 14.Sep.2014 | 14:51 Uhr

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