Aukrug : Böker strömten zum Gildefest

Der Feuerwehr folgten beim Umzug in Aukrug  die Bewohnern der Poststraße.
1 von 2
Der Feuerwehr folgten beim Umzug in Aukrug die Bewohnern der Poststraße.

Vor 40 Jahren wurde die Böker Gilde gegründet. Brüggkoppel erhielt während des Umzuges ersten Preis.

shz.de von
02. September 2014, 06:30 Uhr

Aukrug | Der ganze Ortsteil Böken stand Kopf, als am Sonnabend der 40. Geburtstag der Gilde gefeiert wurde. „Es ist einmalig, was sich heute hier abspielt. In dieser Größenordnung habe ich so ein Gildefest noch nicht erlebt“, schwärmte Helmut Adam (72), der die Gilde nach einer Einwohnerversammlung damals in der Böker Gaststätte Treffpunkt mit aus der Taufe gehoben hatte.

120 Mädchen und Jungen beteiligten sich an den Spielen , und jeder erhielt einen Preis. Nach einer kurzen Mittagspause formierte sich dann in der Straße Rüm ein rund ein Kilometer langer Festumzug, der angeführt vom Spielmannszug Neumünster etwa zwei Stunden durch alle Straßen im Aukruger Ortsteil marschierte. Denn erstmalig hatte sich die Gildespitze mit der Vorsitzenden Jennifer Friederich und ihrer Stellvertreterin Maren Schmuck in Absprache mit den Festausschussmitgliedern darauf geeinigt, dass die geschmückten und unter ein Motto gestellten Straßenzüge prämiert werden.

Für ein fußballerisches „Weltmeisterlich“ hatten sich die Anwohner der Böker Straße entschieden und den Straßenzug in Schwarz-Rot-Gold gehüllt. Dafür vergaben die Juroren Bronze. Über Silber freute sich die Gemeinschaft aus dem Rüm mit dem Motto: "Hier in der Straße ist von der Au das Wasser so prall - darum gibt es im Rüm Kinder überall!"

 Den Sieg aber holten sich die Böker aus der Brüggkoppel. Sie gingen herrlich kostümiert als Hobbits ins Rennen. Den Einfallsreichtum und die Kreativität aller belohnten die Juroren mit Gutscheinen für das nächste Straßenfest.

Am Nachmittag wetteiferten die Erwachsenen um die Königswürde. Mit Jastine Stahmer und Karsten Barmbold wurde beim abendlichen Festball im Gasthof Zum Rübezahl das neue Königspaar umjubelt. „Das Jubiläum war eine runde Sache und meine Hoffnung auf eine rege Teilnahme hat sich erfüllt“, sagte die Vorsitzende Jennifer Friederich.







zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen