Vollsperrung : Blechlawine durchrollt Timmaspe

Auf der  kurvenreichen Umleitungsstrecke durch Timmaspe  gibt es  gefährlichen Brennpunkte –  wie hier am Ehrenmal.
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Auf der kurvenreichen Umleitungsstrecke durch Timmaspe gibt es gefährlichen Brennpunkte – wie hier am Ehrenmal.

Noch bis zum 15. Juni gibt es Vollsperrungen auf der Strecke zwischen Neumünster und Rendsburg

shz.de von
23. April 2014, 06:00 Uhr

Timmaspe | Seit gestern ist die Landesstraße 328 von Neumünster nach Rendsburg zwischen Timmaspe und Aukrug voll gesperrt. Bis zur Abfahrt Nortorf/Bargstedt wird die Asphaltdecke erneuert. Die Autofahrer müssen bis zum 15. Juni mit Behinderungen rechnen.

Der erste Bauabschnitt zwischen Timmaspe und der Anschlussstelle Aukrug soll bis Sonnabend, 18. Mai, fertig werden. Der Verkehr in Richtung Rendsburg wird durch Timmaspe über die Kreisstraße 46 nach Gnutz bis zur Landesstraße 121 umgeleitet. Von dort aus kann die L 328 dann wieder befahren werden.

Bereits am ersten Tag zeigte sich, dass sich die Timmasper auf eine Blechlawine einstimmen müssen, die für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich ist. Da die kurvenreiche Ortsdurchfahrt zu eng für den Begegnungsverkehr von bis zu 40 Tonnen schweren Lastwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen ist, müssen Fahrzeugführer auf die Gehwege ausweichen. Das weckt bei den älteren Timmaspern Erinnerungen, denn bis 1957 führte die alte Bundesstraße 205 schon einmal mitten durch den Ort.

Die Umleitung des Verkehrs im zweiten Bauabschnitt zwischen den Anschlussstellen Aukrug und Bargfeld von Montag, 19. Mai, bis Sonntag, 8. Juni, erfolgt über die Landesstraße 121 und über die L 125 durch die Stadt Nortorf. Ein dritter Bauabschnitt umfasst die Nortorfer Zufahrt zur L 328 an der Bargstedter Anschlussstelle in Richtung Neumünster in der Zeit von Montag, 9. Juni, bis Sonntag, 15. Juni. Dann erfolgt die Umleitung über die Kreisstraße 45 nach Brammer, über die L 125 nach Bargstedt sowie durch Nortorf bis zur Landesstraße 121 nach Gnutz und Aukrug. Die Fahrbahnerneuerung auf dieser Strecke wird insgesamt etwa 2,1 Millionen Euro kosten.





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