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Festival Brass Quintett : Blechbläser swingten im Gerisch-Park

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Schleswig-Holstein Musik Festival gastierte mit einem Freiluft-Konzert in der Stadt. 400 Besucher bejubelten das Festival Brass Quintett.

Neumünster | Die Kunst- und Kulturszene aus der ganzen Republik schaute am Wochenende auf die Neumünsteraner Gerisch-Stiftung. Nur einen Tag nach der Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellung „Vom Großen und Ganzen“ gastierte das Schleswig-Holstein Musik Festival mit einem Freiluft-Konzert im idyllischen Park.

400 Besucher suchten sich wahlweise einen sonnigen oder einen schattigen Platz, um das Festival Brass Quintett live zu erleben. Das Ensemble setzte sich zusammen aus den hochbegabten Musikern Célestin Guérin (aus Frankreich; Trompete), José Real Cintero (Spanien; Trompete), Fausto Oppliger (Schweiz; Horn), Alexandre Mastrangelo (Schweiz, Posaune) und Isaac Rodríguez Cotrofe (Spanien, Tuba), die wiederum ein Teil des Festivalsorchesters sind.

Wer ob der Ankündigung „swingender Blechbläsermusik“ ein lockeres Konzert mit Tanz erwartet hatte, zumal der Gerisch-Park es durchaus zuließe, wurde ein wenig enttäuscht. Die Veranstalter setzten auf Bestuhlung im Park. Das Quintett wurde auf einer Bühne auf der Terrasse der historischen Villa Wachholtz platziert. „Wir freuen uns, dass an einem so tollen Sommertag so viele Menschen gekommen sind“, war Ensemble-Mitglied Fausto Oppliger positiv überrascht. Nach dem Konzert-Einstieg mit einer Mini-Overtüre für Bläserquintett von Witold Lutoslawski begrüßte er zunächst das Publikum. Es folgte ein Arrangement in drei Sätzen von David Baldwin. Die erste Hälfte des Konzerts beendete das Ensemble mit Musik des Komponisten Michael Kamann. „Der hatte 1971 seinen großen Durchbruch in Hollywood. Er hat unter anderem die Filmmusik für ‚Stirb langsam‘, James Bond und Robin Hood komponiert“, sagte Oppliger.

In der Pause erfrischten sich die Besucher mit kühlem Bier und Weißwein, bis es anschließend (musikalisch) etwas flotter zur Sache ging mit „Four English Dances“ und der Suite Americana von Enrique Crespo. Das Publikum belohnte das talentierte Quintett anschließend mit lang anhaltendem Applaus.




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erstellt am 10.Aug.2015 | 09:00 Uhr

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