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Kirchentag in Hamburg : Bischöfin besuchte die Pfadfinder

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erstellt am 04.Mai.2013 | 07:42 Uhr

Neumünster | Wenn die Bischöfin kommt, dann klappt es auch mit den Brötchen. Kirsten Fehrs und Propst Stefan Block haben mit den Pfadfindern zusammen in ihrem Quartier auf dem Kirchentag gefrühstückt. Noch bis morgen engagieren sich 730 Jugendliche aus dem Ring evangelischer Gemeindepfadfinder als Helfer in Hamburg, darunter über 70 aus Neumünster und Umgebung.

Für die Pfadis von der Schwale ist der hohe Besuch gleich doppelt aufregend: Sie bilden mit 20 Leuten das Quartierteam an der Bugenhagenschule in Alsterdorf. Sie sind verantwortlich, dass alles läuft - auch das Frühstück. "Am ersten Tag sind die Brötchen erst um 7 Uhr geliefert worden", erzählt Beate Jentzen aus Husberg. "Da mussten die Ersten um sechs halt alle Müsli essen."

Aber jetzt, wo Bischöfin und Propst zu Besuch sind, läuft alles wie am Schnürchen. Kirsten Fehrs und Stefan Block schnappen sich Kaffee, Brötchen und Käse und mischen sich mitten unter die Pfadfinder. Sie sparen nicht mit Lob für die Jugendlichen. "Das ist absolut spitze! Überall auf dem Kirchentag sind freundliche Pfadfinder", ist Kirsten Fehrs begeistert. Auch Propst Stefan Block ist tief beeindruckt davon, wie gut alles klappt.

Bischöfin und Propst lassen sich alles genau erklären, hören zu. Für Kirsten Fehrs ist es der erste Termin an diesem Morgen: "Zuerst bin ich bei den Pfadfindern, dann kommt die Kanzlerin. Die Reihenfolge muss schon stimmen", lacht die Bischöfin.

Die beiden Kirchenleute schütteln jede Menge Hände, bedanken sich mit viel Herzlichkeit bei den Pfadfindern. Auch bei Olaf Janssen aus Gadeland, der gerade Wurst am Buffet nachlegt. Das Quartierteam aus Neumünster hat auch die Schlafplätze an der Bugenhagenschule verteilt und sich manchmal etwas verkalkuliert. Olaf Janssen liegt mit seinem Schlafsack direkt an der Tür und nimmt ’s sportlich: "Da krieg’ ich wenigstens immer mit, wer rein oder raus geht."

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