Gross Kummerfeld : Birgit Hamm scheidet nach 15 Jahren aus der Politik aus

Birgit Hamm (SPD) wurde auf der Gemeindevertretersitzung am Dienstag verabschiedet. Ihre Ämter in den Gremien übernimmt Erich Petersen (SPD), der bisher als bürgerliches Mitglied der Vertretung angehörte.
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Birgit Hamm (SPD) wurde auf der Gemeindevertretersitzung am Dienstag verabschiedet. Ihre Ämter in den Gremien übernimmt Erich Petersen (SPD), der bisher als bürgerliches Mitglied der Vertretung angehörte.

Ihre Nachfolge tritt Erich Petersen an.

shz.de von
19. Juni 2014, 17:00 Uhr

Gross Kummerfeld | Die Gemeindevertreterin Birgit Hamm wurde am Dienstagabend auf der Sitzung der Groß Kummerfelder Gemeindevertretung verabschiedet. Die Vertreterin der SPD hatte bereits am 18. Mai ihren Rücktritt bekannt gegeben. Sie scheidet damit nun auf persönlichen Wunsch nach 15 Jahren aus der kommunalpolitischen Arbeit aus. „Es hat Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten. Doch es gibt für mich eine Vielzahl von Gründen, dies jetzt zu beenden“, sagte die 61-Jährige während der Sitzung.

Die Posten, die Birgit Hamm bisher inne hatte, gingen nach einstimmiger Wahl nahezu vollständig auf Erich Petersen (SPD) über. Damit ist Petersen, der bisher als bürgerliches Mitglied in die Gemeindevertretung berufen war, nun ordentliches Mitglied derselben.
Der 67-jährige, pensionierte Grund- und Hauptschullehrer lebt in Groß Kummerfeld und will sich, wie zuvor Birgit Hamm, insbesondere den sozialen Themen vor Ort widmen.

Als bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss rückt jetzt Jörg Nero (FWG) für Petersen in die Gemeindevertretung nach.

Neben den Wahlen hatte die Gemeindevertretung über verschiedene Auftragsvergaben zu entscheiden. Einhellig wurden hier die Beschaffung einer neuen Schließanlage für die gemeindlichen Liegenschaften mit Kosten in Höhe von geschätzten 3500 Euro sowie der Umbau der Straßenbeleuchtung für rund 4500 Euro beschlossen. Vergeben werden soll zudem der Auftrag für die Videoüberwachung im Cumerveldhus für rund 4500 Euro. Auch der Einbau einer Akustikdecke im Cumerveldhus mit voraussichtlichen Kosten in Höhe von 27 000 Euro soll für das kommende Jahr in die Wege geleitet werden.

Nicht zum Zuge kommen werden in den nächsten Jahren dagegen die unbedingt notwendigen Sanierungen der Birkenallee und der Ölstraße. „Es wird in absehbarer Zeit keine Fördergelder für diese Projekte geben. Wir müssen uns hier also weiterhin mit Notlösungen selbst helfen“, musste Bürgermeister Jörg Wrage (CDU) mitteilen.

Für die Ölstraße soll es dazu zunächst einmal eine Beschilderung mit dem Hinweis auf die schlechte Wegstrecke geben. In der Birkenallee sollen die schadhaften Stellen dagegen zeitnah vom Wege-Zweckverband des Kreises Segeberg so gut wie möglich ausgebessert werden.



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