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Grossenaspe : Biogas-Unfall: Zweiter Dichtungsring wurde gefunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach dem Unfall an der Biogasanlage in Brokenlande dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft an. Erde wurde abgetragen

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2014 | 15:45 Uhr

Nach der Havarie eines Fermenters auf der Biogasanlage Brokenlande dauern die Ermittlungen an. Der zweite Dichtungsring wurde mittlerweile gefunden.

Ende Januar waren rund zwei Millionen Liter Gärstoffe ausgelaufen, nachdem ein Ventil an einem Fermenter aus der Fassung gedrückt worden war. Laut Staatsanwaltschaft Kiel kann man mit dem Gutachten zum Unfallhergang erst in der kommen Woche rechnen. Der Grund dafür sei, dass der verloren geglaubte zweite Dichtungsring des schadhaften Ventils, das die Gülleflut ausgelöst hatte, am Anfang der vergangenen Woche gefunden wurde. Dieser wurde der Polizei übergeben und werde nun in die Untersuchungen der Dekra mit einbezogen.

„Ebenso sieht es mit den Ermittlungen aus, die sich mit der möglichen Verunreinigung des Grundwassers durch den Unfall beschäftigen“, hieß es aus der zuständigen Fachabteilung für Umweltschäden.

Die Aufräumarbeiten auf dem Gelände der Biogasanlage sind dagegen seit vorgestern abgeschlossen. „Der Bagger ist abgerückt. Das Erdreich wurde so weit abgeschoben, dass eine Verunreinigung des Grundwassers aufgrund von Durchsickerungen nun gebannt ist. Es hat doch einige Tage länger gedauert, da es in manchen Ecken eine ziemliche Puzzlearbeit war“, erklärte der Betreiber Christian Saul. Er hatte selbst auch Wasserproben zur Untersuchung auf Belastungen in ein Institut gegeben. Die Ergebnisse stehen noch aus.

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