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Statt-Theater : Bierfontänen und Staubexplosionen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kabarettist und Wissenschafts-Komiker Konrad Stöckel bot 180 Besuchern im ausverkauften Statt-Theater eine spektakuläre Show

Genie und Wahnsinn liegen im Volksmund nah beieinander. Konrad Stöckel ist der personifizierte Beweis. Er gastierte mit seinem Wissenschafts-Kabarettprogramm „Wie man mit AC/DC das Licht ausmacht“ im Statt-Theater.

Und der verrückte Professor mit der lustigen Frisur randalierte regelrecht auf der kleinen Bühne. „Bei mir wird die erste Reihe mitdekoriert, ob ihr wollt oder nicht“, sagte er zu Beginn und warf mit ein wenig Konfetti um sich – das war aber noch das Harmloseste.

Weiter warnte er die 180 Besucher im ausverkauften Theater: „Experimente können funktionieren oder völlig schief laufen. Es wird ein wenig knallen und brennen“, sagte er und erklärte einen jungen Besucher in der ersten Reihe zum Feuerwehrmann, den er zugleich mit Helm und Löschdecke ausstattete; nur für den Fall der Fälle. Zu viel hatte er jedenfalls nicht versprochen. Es folgten kleine Staubexplosionen, Bierfontänen bis an die Decke, und er löschte eine Kerze mit Hilfe einer E-Gitarre. Während kleinerer Umbaupausen führte der aus dem Fernsehen bekannte Wissenschafts-Komiker Filme von anderen Experimenten vor, die er nicht auf der kleinen Bühne des Statt-Theaters zeigen konnte.

Für die Pause mischte er mit reichlich Sahne, Himbeeren und effektvollem flüssigen Stickstoff Eis für die Besucher an. Stöckels explosiver Auftritt war schlichtweg genial und sogar pädagogisch wertvoll, denn er ließ keines seiner Experimente unerklärt. Nur die Mannschaft des Statt-Theaters schaute am Ende ein wenig fassungslos drein. Es hat sie sicher niemand darum beneidet, die Chaos-Bühne hinter Konrad Stöckel aufzuräumen.

 

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erstellt am 25.Feb.2014 | 05:00 Uhr

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