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Bornhöved : Betreuung in der Schule kostet zu viel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Es wird überlegt, den Betrieb der Ganztagsschule nach außen zu vergeben.

Bornhöved | Die Offene Ganztagsschule ist im Schulverband Sventana Bornhöved ein wichtiger Baustein. Doch die Kosten sind immens gestiegen und sollen deswegen auf den Prüfstand.

Rund 183 000 Euro kostet der Betrieb der Offenen Ganztagsschule Bornhöved im Jahr. „Allein im vergangenen Jahr stiegen die Kosten um fast 40 000 Euro“, erklärte Schulverbandsvorsteherin Silke Roßmann am Dienstag während der Sitzung des Schulverbands. Inzwischen gibt es an der Grund- und Gemeinschaftsschule Sventana Borhöved ein durchgängiges Kursangebot von montags bis freitags mit einer Vielzahl von Kursen, die von der Hausaufgabenbetreuung bis zur Fahrradwerkstatt reichen. Die Betreuung geht bis 15 Uhr. Damit sei ein verlässliches Angebot geschaffen, auf das viele Eltern heute Wert legen, meinte Bornhöveds neue Schulleiterin Bettina Becker. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Sventana Grund- und Gemeinschaftsschule Bornhöved keine eigene Oberstufe habe, erhöhe das hier geschaffene außerschulische Angebot die Attraktivität des Schulstandorts, bestätigte Verbandsvorsteherin Silke Roßmann.

Trotzdem sollen die Kosten für den Betrieb der Offenen Ganztagsschule auf den Prüfstand. Neben dem Schulsekretariat wird ein Teil der Organisation zurzeit durch die Verwaltung wahrgenommen. Um Arbeitskräfte zu entlasten und Kosten zu sparen, sollte auch über eine externe Vergabe des Betriebs nachgedacht werden. „Außerdem hat sich an anderen Standorten die Vergabe an externe Träger durchaus bewährt“, sagte Silke Roßmann. Hierzu soll jetzt in einem Interessenbekundungsverfahren geprüft werden, ob es interessierte Träger für die Offene Ganztagsschule in Bornhöved gibt.

Außerdem standen auch auch die Schulkostenbeiträge und die Schulverbandsumlage zur Diskussion. Nachdem es in der Vergangenheit auffällig hohe Unterschiede zwischen den beiden Positionen gegeben hatte, die bis zu 500 Euro Differenz pro Schüler und Jahr ausmachten, wurden die Berechnungen in der Verwaltung geprüft. „Ein Grund für die Abweichungen sind unterschiedliche Berechnungsmodelle für die Schulkostenbeiträge und die Verbandsumlage“, erklärte Thomas Kech aus der Verwaltung. Nachdem es inzwischen Umstellungen bei den Berechnungswerten gegeben hat, sollten die Abweichungen in Zukunft deutlich geringer ausfallen. Außerdem sollten die Prüfung und die Rückführung von Überschüssen zeitnah an die Gemeinden erfolgen, so Stolpes Bürgermeister Holger Bajorat.

 

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