Schulneubau in Einfeld : Betonmischer kamen im Zehn-Minuten-Takt

<p>Eine große Pumpe beförderte den Beton aus den Mischern an die Stelle, wo die Bodenplatte für die Gemeinschaftsschule entsteht.</p>

Eine große Pumpe beförderte den Beton aus den Mischern an die Stelle, wo die Bodenplatte für die Gemeinschaftsschule entsteht.

Am Mittwoch wurde der Beton für die Bodenplatte gegossen

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02. März 2017, 07:00 Uhr

Neumünster | Beim Neubau des Gemeinschaftsschultrakts im Einfelder Schulzentrum läuft es nach Plan: Gestern wurde auf 1600 Quadratmetern Grundfläche der Beton für die Betonplatte gegossen.

Schon um 6 Uhr hatte der Aufbau der riesigen Betonpumpe mit ihren 60 Metern Reichweite begonnen. Und dann standen auch schon die Mischer mit dem Transportbeton aus den Werken in Tensfeld und Blumenthal Schlange. „Alle zehn Minuten wird hier ein Mischer entladen“, berichtete Oliver Schmidt vom Bauunternehmen Bernd Schmidt.

„Das wird zehn bis elf Stunden dauern“, sagte Berthold Heitker, der Arbeitsgruppenleiter in der Hochbauabteilung der Stadt. Für die insgesamt 360 Kubikmeter Beton waren etwa 45 Transporte notwendig. In der Sohle wurden zur Bewehrung etwa 21 Tonnen Baustahl verlegt. „Wir hatten ursprünglich angedacht, das in zwei Abschnitten zu machen, aber im Februar war es zu kalt“, sagte Heitker.

Mit dem Bau sei die Stadt im Zeitplan. Heitker: „Die paar Tage Frost haben uns nicht aufgehalten.“ Voll durchgehärtet ist der Beton der Bodenplatte zwar erst in vier Wochen. Doch bereits heute könne die Schalung entfernt werden. „Und dann beginnen die Mauerwerksarbeiten“, sagte Heitker. Geht alles weiterhin so glatt, soll der Schulneubau im späten Frühling 2018 fertig sein.

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