Besucher informierten sich über die historische Klosterkirche

Nils Claussen (Mitte) erläutert den Besuchern das von ihm gebaute Modell der historischen Klostergebäude mit ehemaligem Kreuzgang.
Nils Claussen (Mitte) erläutert den Besuchern das von ihm gebaute Modell der historischen Klostergebäude mit ehemaligem Kreuzgang.

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13. Juni 2014, 14:42 Uhr

Wie mag die Klosterkirche vor 500 Jahren ausgesehen haben? Auf historische Spurensuche begaben sich 50 heimatverbundene Bürger bei einem Rundgang über die mit Historischem gespickte Klosterinsel. Neben viel sachlicher Information durch Vorträge und Gespräche verwandelte sich das ehrwürdige Gotteshaus so ganz nebenbei in ein Gesamtkunstwerk an der Schnittstelle zwischen Historie und Moderne.

„Wir wollen deutlich machen, was damals war“, formuliert Reinhard Koglin, Vorsitzender des Kultur-und Verschönerungsverein Bordesholmer Land, die Ziele zur aufwändig geplanten Veranstaltungsreihe zum 500. Todestag Anna von Brandenburgs. Nach einer Einführung zu deren Leben durch Dr. Jens Ahlers von der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek war erstmal Staunen angesagt: Für die neugierigen Gäste wurde das Kirchenschiff wie anno dazumal hergerichtet, zweigeteilt mit der Imitation von zwei fünf Meter hohen Figurensäulen (Augustus und Sybille) und der „Auferstehung“ des unvergleichlichen Brüggeman-Altars. Dieser wird durch die Abbildung auf einem riesigem Tuch lebendig. Draußen vor den Kirchenmauern erläuterte Nils Claussen, Kulturbeauftragter der Gemeinde, das von ihm gebaute Modell der damaligen Kirche mit ehemaligem Kreuzgang und umschließenden Gebäuden. Im Gewölbekeller endete dann die kleine Reise in die Vergangenheit, wo in vier Vitrinen Fundstücke aus dem Augustiner Chorherrenstift gezeigt werden und Personen wie Orte von anno dazumal lebendig werden.

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