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Schulausschuss : Bestandsgarantie für die Einfelder Schule

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Parteien stehen zum Standort der Gemeinschaftsschule. Über die Kosten des Neubau wird aber noch gestritten.

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erstellt am 22.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | Nach dem Stadtteilbeirat schlug das Thema Zukunft der Schule in Einfeld am Donnerstag im Schul-, Kultur- und Sportausschuss erneut Wellen. In der Bürgerfragestunde wollte Elternvertreter Peter Brockmann ganz konkret wissen: „Gibt es den Plan, die Gemeinschaftsschule in Einfeld auslaufen zu lassen?“

Für den Ausschussvorsitzenden Bernd Delfs (SPD) war die Vorstellung, dass der Standort der Gemeinschaftsschule in Gefahr sein soll, „Blödsinn. Die Dreizügigkeit ist nicht in Frage gestellt.“ Im Tenor ähnlich äußerten sich auch die anderen Parteien im Ausschuss. Uneingeschränkt zu dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Bauplan stehen aber nur die Grünen.

Mit der aktuellen Vorlage haben die anderen Parteien Bauchschmerzen. Der Zeitplan der Verwaltung sieht vor, die alte Realschule abzureißen und dort die neue Grundschule zu bauen, erläuterte Delfs. In einem zweiten Abschnitt sollen dann die baufälligen Pavillons mit den durchhängenden Decken für einen Neubau der Gemeinschaftsschule weichen. Die Sicherheit haben dabei alle im Blick, so Delfs. Er vertraue auf die Zusage, dass im Notfall sehr kurzfristig Container bereitgestellt werden können.

Dass im kommenden Jahr mit dem Neubau der Grundschule begonnen wird, ist für Delfs unstrittig. „Danach müssen wir sehen. Wir benötigen mehr Informationen, auch weil es an anderen Schulen ebenfalls große bauliche Mängel gibt“, sagte er. Es helfe nichts, jetzt schon 12 Millionen Euro im Haushalt für die Schule in Einfeld festzulegen. „Dann geht anderswo nichts mehr. Wir haben das Geld nur einmal“, sagte Delfs.

„Der Sanierungsbedarf in Einfeld ist unbestritten. Umstritten sind die Kosten. Wir sind bei 8,5 Millionen angefangen und jetzt bei 12 Millionen Euro“, sagte CDU-Ratsfrau Britta Einfeldt und fragte: „Muss das so teuer sein? Was sollen wir der Theodor-Litt-Schule sagen, die über Jahre in Sachen neuer Sporthalle vertröstet wurde?“

Auf der Sitzung ging es auch um die Sozialarbeit an den Schulen. Die Botschaft: „Es geht weiter.“ Zwar laufen zum Jahresende die Landesfördermittel aus, mit denen etwa die Sozialarbeiterstellen in Wittorf und Gadeland finanziert wurden. „Wir gehen aber davon aus, dass es weiter Landesmittel geben wird“, sagte Sozialdezernent Günter Humpe-Waßmuth. Bis Ende März könne die Stadt mit Resten aus dem Paket Bildung und Teilhabe aus dem eigenen Portemonnaie leben.

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