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Geflügelschau : Besonders viele Puten bei der Schau

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rassegeflügelzuchtverein zeigte auf dem Außengelände der Firma Stüber am Looper Weg vor 300 Gästen 240 Tiere aus 51 Rassen.

Der Rassegeflügelzuchtverein hatte am Wochenende wieder zur Geflügelschau eingeladen. 240 Tiere aus 51 Rassen gab es auf dem Außengelände der Firma Stüber am Looper Weg zu sehen. Besonders war diesmal die große Anzahl an Puten, die zur Schau gestellt wurden. „Das ist äußerst selten. Wir konnten zuletzt 2009 eine Pute zeigen. Diesmal haben wir gleich 18 Stück in unterschiedlichen Größen und Farbschlägen hier“, erzählte Sven Stüber.

Der hohe Putenanteil ist mit einer Neuzüchterin eingekehrt. Claudia Florinski-Wieschowski aus Gnutz züchtet die Tiere. Als weitere selten ausgestellte Art waren am Wochenende auch so genannte Lockengänse dabei, die ihren Besitzer Joachim Nick aus Einfeld auch den Titel des Vereinsmeisters in der Sparte Großhühner bescherten. Charakteristisch für die Tiere ist ihr aufgelocktes Federkleid. Die Preisrichter, die am Sonnabend von 6 bis 13 Uhr die Tiere beurteilten, achten besonders auf rassespezifische Eigenheiten und auf Kriterien, die für alle Rassen gelten, etwa der allgemeine Pflegezustand des Tieres.

In der Sparte der Zwerghühner wurde Horst Rohwer zum Vereinsmeister gekürt. Er konnte mit seinen schwarzen Bantams die Preisrichter überzeugen. „Ich züchte schon seit über 40 Jahren diese Rasse. Dass ich mich für diese Rasse entschieden habe, ist reine Liebhaberei und Leidenschaft“, erzählte der 77-jährige Wankendorfer. Auf Geflügelausstellungen bereitet Rohwer seine Tiere ganz besonders vor. Die charakteristischen weißen Ohrenscheiben seiner Bantams werden regelmäßig eingecremt, um sie zu pflegen. „Dafür benutze ich Melkfett oder eine handelsübliche Hautcreme“, verrät er. 50 bis 70 Jungtiere hat er stets zu Hause. „Derzeit bereite ich mich auf eine reine Bantam-Schau in Garding bei St. Peter-Ording vor. Mit sechs Tieren werde ich daran teilnehmen“, erzählte Horst Rohwer. Tiere zu züchten, sei aber immer schwieriger, weil die Kosten insbesondere für Futter kontinuierlich steigen, wie er weiter sagte. In Einfeld ist der Wankendorfer seit zehn Jahren Mitglied. „Zuvor war ich in meiner damaligen Funktion als Preisrichter oft in Einfeld und wurde hier immer gut aufgenommen. Das ist ein gutes Team“, so Rohwer.

In der Sparte der Tauben wurde die Zuchtgemeinschaft Poweleit zum Vereinsmeister ernannt. Die Freifläche mit dem Wassergeflügel musste in diesem Jahr ersatzlos gestrichen werden, weil der Preisrichter erkrankte und sich kein Ersatz finden ließ. 300 Besucher schauten sich die Tiere am Wochenende an.

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erstellt am 28.Okt.2013 | 09:00 Uhr

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