Besondere Klänge zum Abschluss

Timo Rinke (links) mit Ernst-Ulrich von Kameke nach dem letzten Orgelkonzert dieser Reihe.
Timo Rinke (links) mit Ernst-Ulrich von Kameke nach dem letzten Orgelkonzert dieser Reihe.

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19. März 2018, 09:10 Uhr

Ganz ungewohnte Töne erklangen am Sonnabend in der Katharinenkirche beim letzten Konzert des Orgelzyklus‘. Timo Rinke, jüngster der Protagonisten der Konzertreihe, wagte den Versuch, die Zuhörer in die Welt der von vielen immer noch als Inbegriff der unanhörbaren schrägen Musik der Zwölftonreihen und Ganzton-Halbtonleitern zu entführen.

Für den Auftakt seines Konzertes wählte er ganz bewusst die digitale Orgel, die mit 60 Stimmen einen gewaltigen Klangumfang bietet. Die zweite Hälfte des Konzertes spielte Timo Rinke auf der Magnussenorgel. Der junge Organist erklärte auch, warum er diese differenzierte Auswahl getroffen hat. „Ich wollte nicht, dass beide Orgeln in Konkurrenz zueinander treten.“ Der Musiker lud gleichzeitig die Zuhörer ein, sich auf diese von vielen als „schräg“ empfundene Musik einzulassen. An diesem Nachmittag erlebten zahlreiche Musikliebhaber ein bemerkenswertes Konzert, das in jeder Hinsicht anspruchsvoll war.

Mit großem Applaus honorierten die begeisterten Zuhörer die fantastische Leistung des Organisten, der
seit dem Jahr 2013 unter anderem als Kreiskantor
der Probstei Barmfeld-Volksdorf tätig ist.

„Musikalisch hervorragend, ich bin sehr zufrieden mit der Auswahl der Stücke und den Darbietungen der Künstler. Besonders freut es mich, dass wir mit Timo Rinke auch einen Vertreter der jungen Generation gewinnen konnten“, so das Resümee von Initiator Professor Ernst-Ulrich von Kameke.

Die Planung für den Orgelzyklus 2019, das wäre dann der 14. dieser Art, laufen bereits. Unter dem Motto „Orgel plus“ werden dann wieder zahlreiche renommierte Künstler ihr Können in der Katharinenkirche in Großenaspe demonstrieren.








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