zur Navigation springen

Bornhöved : Bernd Petersdorf: Keine Rückkehr in die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach seinem Austritt wollten die Kameraden nicht, dass er wieder Mitglied wird.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 06:30 Uhr

Bornhöved | Im September hatte der langjährige stellvertretende Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved, Bernd Petersdorf, nach internen Querelen sein Amt niedergelegt und die Feuerwehr verlassen. Nicht seinen Rücktritt, aber den Austritt aus der Wehr wollte Petersdorf jetzt rückgängig machen. Das allerdings wurde auf einer außerordentlichen Versammlung vorgestern Abend abgelehnt.

„Bernd Petersdorf hat sich in besonderem Umfang für die Gemeinde und die Feuerwehr eingesetzt“, sagte Feuerwehrleiter Hans-Georg Kruse. Aus dem Vorstand hatte es eine deutliche Mehrheit für Petersdorfs Wiederaufnahme gegeben. Auf der Mitgliederversammlung am Montag stimmten jedoch nur 22 der 49 anwesenden Wahlberechtigten für eine Wiederaufnahme. Bei einer Enthaltung und 26 Neinstimmen wurde Petersdorf nicht wieder aufgenommen. Petersdorf selbst war nicht anwesend. Er habe den Kameraden die Wahl in Abwesenheit ermöglichen wollen, hieß es.

Außerdem wurde ein neuer stellvertretender Wehrführer gewählt. In zwei Wahldurchgängen setzte sich der Bornhöveder Volker Kelling mit 27 Stimmen gegen Carsten Tönsfeld mit 16 Stimmen durch. Insgesamt gab es mit Jörn Steinberg und André Petitjean vier Bewerber für das Amt. Löschmeister Volker Kelling ist Oberkommissar und auch dienstlich in Bornhöved ansässig und unterwegs. Bislang war Kelling in der Wehr Leiter der Führungsgruppe und über 15 Jahre dabei.

Mitte Januar wird es noch einmal Verschiebungen im Feuerwehrvorstand geben. Dann muss der gesamte Vorstand neu gewählt werden. Noch leitet Hans-Georg Kruse die Wehr, er wird aber nicht mehr kandidieren. „Ich hoffe, dass wir wieder mehr Ruhe in die Wehr bekommen“, schloss sich der frisch gewählte stellvertretende Wehrführer den Wünschen von Bürgermeister Dietrich Schwarz an. Voraussichtlich wird es im Januar fünf Bewerber für die neue Leitung geben. Auch Kelling will sich dann als möglicher Wehrführer zur Wahl stellen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen