Berater mit Spendengeld ausbilden

Filialleiter Mario Reese (rechts) überreichte den Spenden-Scheck. Till Pfaff, Nadine Kirchner und der Blaue Elefant vom Kinderschutzbund nahmen die Spende erfreut entgegen.
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Filialleiter Mario Reese (rechts) überreichte den Spenden-Scheck. Till Pfaff, Nadine Kirchner und der Blaue Elefant vom Kinderschutzbund nahmen die Spende erfreut entgegen.

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22. August 2015, 12:49 Uhr

Das Modehaus C&A am Großflecken will die Arbeit des Kinderschutzbundes unterstützen. Dafür hat Filialleiter Mario Reese gestern dem Geschäftsführer des Kinderschutzbundes, Till Pfaff, einen Scheck über 2000 Euro überreich.

Deutschlandweit beteiligen sich mehr als 500 Filialen an einer Spendenaktion für Kinder vor Ort. Insgesamt schüttet C&A mehr als eine Million Euro an Projekte für Kinder in Deutschland aus.

In Neumünster wird mit dem Geld die Ausbildung von Beratern des Kinder- und Jugendtelefons finanziert. „Es ist wichtig, dass jemand bereit steht, um Kindern in Not ein Ohr zu leihen. Kinder brauchen ausgebildete Seelsorger, die ihre Sorgen ernst nehmen“, sagte Pfaff. Die Ausbildung zum zertifizierten Telefon-Berater ist sehr beliebt, allerdings auch aufwändig. Es müssen über 150 Stunden gelernt und hospitiert werden, bevor man als Seelsorger aktiv sein darf.

Durch die Spende ist die Ausbildung weiterhin gesichert. Obwohl der Kinderschutzbund durch Bundes- und Landesmittel unterstützt wird, müssen etwa 40 Prozent der Ausgaben durch Spenden finanziert werden.

Vor der Übergabe des Schecks legte Pfaff dem Filialleiter die Arbeit des Kinderschutzbundes ausführlich dar. „Mir ist es wichtig, dass dem Spender die Arbeit des Kinderschutzbundes am Herzen liegt“, sagte Till Pfaff. Reese ist sich sicher: „Da ist das Geld gut angelegt.“

Das Angebot für Kinder und Jugendliche in Notsituationen aller Art gibt es seit 1993 in Neumünster. Derzeit engagieren sich dort 24 ehrenamtliche Berater.

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