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Seniorenbeirat : Beirat und Polizei geben Sicherheitstipps

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Vom 19. bis 23. Oktober besucht der Seniorenbeirat ältere Bewohner in Wittorf

von
erstellt am 18.Sep.2015 | 17:00 Uhr

Neumünster | Welche finanziellen Hilfen leisten Krankenkassen bei häuslicher Pflege und wie kommt man eigentlich an diese Unterstützung? – Über solche und ähnliche Fragen ließ sich der Seniorenbeirat der Stadt jetzt von einem Experten beraten. Dr. Marco Weingarten von der Firma O.T.N. gab wertvolle Tipps.

Fallen zu Hause bauliche Veränderungen an, die direkt mit der Pflege eines Bewohners zusammenhängen, so werden neuerdings pro Maßnahme bis zu 4000 Euro erstattet, erläuterte der Fachmann. Bisher gab es etwa für den behindertengerechten Ausbau des Badezimmers oder das Aufschütten einer Rampe vor der Haustür nur 2500 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass eine Pflegestufe anerkannt worden ist.

Was viele Menschen nicht wissen: Für Verbrauchsmaterialien wie Desinfektionsmittel oder Handschuhe werden monatlich bis zu 40 Euro erstattet. Weingarten erklärte, dass eine einmalige Bewilligung der Krankenkasse genüge. Wichtig war den Beiratsmitgliedern der Hinweis auf die freie Wahl des Sanitätshauses.

Um Vorsorge ganz anderer Art geht es dem Seniorenbeirat bei der jährlichen Präventionsaktion mit der Polizei: Von Montag, 19. Oktober, bis Freitag, 23. Oktober, werden Vertreter des Seniorenbeirats gemeinsam mit einer Polizeistreife etwa 70 Wohnungen in Wittorf besuchen und Tipps geben, wie man sich gegen Betrug an der Haustür wehren kann. „Das hat in den letzten Jahren schon etwas gebracht“, stellte Beirats chef Heinz Fieroh fest. Die Anwohner werden vor dem Besuch schriftlich informiert.

Auf ein wichtiges Werkzeug für Senioren machte Dorothea Jahner (67) aufmerksam: Es gibt einen Schlüssel, der in ganz Europa Behinderten-WCs öffnet. „Der ist gerade an Raststätten Gold wert“, meinte die Vertreterin der Senioren aus Faldera.

Menschen mit einer schweren Behinderung von 50 Prozent können gegen Vorlage des Ausweises und Hinterlegung eines Pfands von 25 Euro den Schlüssel im Bürgerbüro abholen.

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