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Gartenstadt : Beirat gegen Wohnbebauung bei Stock-Guss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

SPD-Vorstoß fällt im Stadtteilbeirat durch

von
erstellt am 26.Nov.2015 | 18:48 Uhr

Neumünster | Nachdem Famila überraschend die Pläne für den Bau eines Lebenmittelmarktes auf dem Gelände der früheren Gießerei Stock aufgegeben hat und die Bauverwaltung daraufhin die Vorlage für die Aufstellung des entsprechenden B-Plans zurückzog, ist – zumindest im Stadtteilbeirat der Gartenstadt – auch die von der SPD angeregte Wohnbebauung vom Tisch.

Vor knapp 40 Zuhörern stimmte der Stadtteilbeirat im Restaurant der Holstenhallen mit den vier Stimmen von CDU und Grünen gegen den erneuten SPD-Vorstoß in dieser Sache. „Wir werden uns mit dem Thema Stock-Guss sicherlich nochmals beschäftigen, aber erst wenn es neue Erkenntnisse gibt, sagte der Stadtteilbeiratsvorsitzende Martin Kriese (CDU) gestern auf Nachfrage. Spekulationen würden keinen Sinn machen und nur unnötig die Zeit des Stadtteilbeirats und der Bürger kosten, so Kriese.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Spiel- und Bolzplatz an Ahornweg/Semmelweisstraße. Der Beirat möchte die Verwaltung prüfen lassen, ob der Platz nicht modern ausgestattet oder zumindest ergänzt werden kann. Eine Fürsprecherin für dieses Ansinnen fand sich in Ellen Naumann, der Leiterin der Gartenstadtschule. Sie berichtete, dass der Spielplatz von der Grundschule und der Kita gerne und oft genutzt wird.

An der kleinen Parkfläche Am Neuen Kamp/Nachtredder und insbesondere am Schotterweg möchte der Stadtteilbeirat eine Beleuchtung. „Es ist dort sehr dunkel“, sagte Martin Kriese. Für sehr unübersichtlich und daher gefahrenträchtig hält der Beirat zudem die Einmündung von Hahnknüll und Prehnsfelder Weg. Die Verwaltung wird gebeten, für Abhilfe zu sorgen. Der Stadtteilbeirat will sich außerdem dafür stark machen, dass für die Kita Gartenstadt Fußballtore angeschafft werden.

Auch in eigener Sache gab es einen Beschluss. Der Stadtteilbeirat möchte sich bei seinen Sitzungen an der Frequenz der anderen Stadtteil orientieren und nicht mehr so oft zusammen kommen. „Im kommenden Jahr soll es nur noch fünf Sitzungstermine geben“, kündigte Stadtteilvorsteher Martin Kriese an. Die erste Sitzung 2016 ist am Mittwoch, 20. Januar, ab 19.30 Uhr in der Gartenstadtschule. Verkehrsplaner Michael Köwer wird dort das Radverkehrskonzept vorstellen.

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