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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 19:34 Uhr

Boostedt : Beifall ohne Ende für Bidla Buh

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Trio „Bidla Buh“ gastierte zum zweiten Mal in Boostedt. Der Hof Lübbe war bis auf den letzten Platz besetzt.

Eine fast zweistündige Lachmuskelmassage verpasste das Musikcomedy-Trio Bidla Buh den etwa 140 Besuchern am Sonntagabend im Boostedter Hof Lübbe. Mit Pomade im Haar und Schmalz in der Kehle präsentierten Hans Torge Bollert, Olaf Klindtwort und Jan-Frederick Behrend ihr Können unter anderem im Titelkampf um den größten Liebhaber der Welt, bei dem die Drei mit zahlreichen bekannten Melodien gegeneinander antraten.

Die Ohrwürmer wurden allerdings, wie auch die weiteren Titel des kurzweiligen Abends, in das spaßig-unterhaltsame Bidla Buh-Gewand gekleidet, sodass so mancher Hit den hingerissenen Zuschauern in ganz neuem Licht erschien.
Beim gemeinsamen Schunkeln und Singen des Gassenhauers „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ erwies sich zudem das Publikum selbst als äußerst textsicher, was die Künstler mit sichtbarer Freude zur Kenntnis nahmen.

Für die Boostedt-Symphonie, bei der die Solisten wiederum aus den Reihen der Zuschauer rekrutiert wurden, zeigte sich die musikalische Qualität des Trios noch einmal deutlich. Und auch auf der „Flaschenorgel“ und der „Tischtrommel“ machten die Akteure eine gute Figur. Im Stil der 20er-Jahre, jedoch mit eindeutig russischer Note, wurde außerdem der „Kleine grüne Kaktus“ besungen, und auch das Beatles-Medley à la Max Raabe erhielt lautstarken Beifall.

Die drei Hamburger Komödianten gastierten zum zweiten Mal im Boostedter Kultur- und Förderverein. Im Publikum fanden sich deshalb einige, die sich schon vor fünf Jahren über die musikalisch-komischen Herren im Frack amüsiert hatten. „Die sind einfach genial. Ich war schon beim letzten Mal total begeistert und bin auch heute Abend den Lachtränen nahe“, erzählte Ilse Hartmann aus Neumünster nach dem Konzert. So empfanden es wohl auch die anderen Besucher, denn der stürmische Applaus am Schluss wollte kein Ende nehmen.


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erstellt am 04.Feb.2014 | 07:00 Uhr

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