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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 14:03 Uhr

"Bei Türkspor wird etwas aufgebaut"

vom

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Im Winter wechselte Gökhan Aktas vom Verbandsligisten TSV Gadeland zum stark abstiegsbedrohten Fußball-Kreisligisten Türkspor. Mit seinem neuen Team wollte der 26-Jährige, der prompt zum Kapitän ernannt wurde, das Feld von hinten aufrollen. Doch in den ersten fünf Partien sprang nur ein Sieg heraus, und die "Halbmondträger" rutschten auf den letzten Rang ab. Jetzt jedoch scheint mit dem zweiten überzeugenden "Dreier" hintereinander der Knoten geplatzt zu sein. Dem Courier stand der Mittelfeldstratege Rede und Antwort.

6:2 beim VfR II - hatten Sie mit einem solchen Kantersieg gerechnet?

Aktas: Nein, aber mittlerweile kommen wir ins Rollen. Jeder hat gemerkt, dass es nicht reicht, gute Spieler zu holen und auf den Platz zu stellen. Nun ist der Kampf da, und wir kennen unsere Laufwege besser.

Ist jetzt wieder alles möglich?

Es ist noch alles drin, und wir glauben auch daran. Das Spiel gegen Gut Heil (heute, 19 Uhr, Anm. d. Red.) wird natürlich wegweisend sein.

Was hat Sie dazu bewegt, ein Rot-Weißer zu werden?

Viele Freunde von mir sind zu Türkspor gewechselt, und ich wollte nach zehn Jahren auch gerne wieder mit meinem Bruder Kenan zusammenspielen. Außerdem wird bei Türkspor etwas aufgebaut. Es wurde gerade das Vereinsheim gekauft, und die Jugendarbeit soll wieder vorangetrieben werden. Wir wollen etwas für die Leute machen, damit sie lieber Sport treiben, anstatt zum Beispiel auf dem Großflecken herumzuhängen.

Wie geht es nächste Saison weiter?

So wie es aussieht, werden alle bleiben - unabhängig von der Spielklasse.

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