Boostedt : Bei Schneegestöber bekam die Rantzau-Kaserne ihren Namen

Der damalige Kommandant der Boostedter Kaserne, Oberstleutnant Hunger, und Gräfin Rantzau enthüllen 1966 das Schild „Rantzau-Kaserne“.
Der damalige Kommandant der Boostedter Kaserne, Oberstleutnant Hunger, und Gräfin Rantzau enthüllen 1966 das Schild „Rantzau-Kaserne“.

1966 wurde das Namensschild von Gräfin Rantzau enthüllt.

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30. Dezember 2014, 07:45 Uhr

Boostedt | Die Tage der Rantzau-Kaserne in Boostedt sind gezählt. Bis Mitte Juni 2015 soll das Gelände geräumt sein. 57 Jahre hat es die Kaserne dann gegeben.

„Nach umfangreichen Bauarbeiten waren im Jahre 1958 die ersten Kasernenblocks bezugsfertig geworden. Nach und nach folgten die anderen. Die Baukosten der Kaserne beliefen sich in der ersten Bauphase auf über 33 Millionen Mark. Am 17. März 1958 belegte das Panzerbataillon 13, später umbenannt in 183, aus Flensburg als erstes mit einem Vorkommando die Truppenunterkunft. Am 3. Juli 1958 wurde die Kasernenanlage ihrem ersten Kommandanten, dem Oberstleutnant Rettemaier, übergeben.“ So heißt es in dem Buch „Die Chronik von Boostedt“ von Karl Jaensch (herausgegeben von der Gemeinde 1978).

Die Namensgebung in „Rantzau-Kaserne“ erfolgte erst im Dezember 1966. Hierzu heißt es in der Chronik: „Die 72-jährige Gräfin Rantzau enthüllte die Bronzelettern am Kaserneneingang. (...) Bei peitschendem Regen- und Schneesturm erinnerte der Landrat des Kreises Segeberg, Graf Schwerin von Krosigk, an die Verdienste des schleswig-holsteinischen Adelsgeschlechtes der Rantzau.“  






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